Reiter mit toller Leistung im Baskenland

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In vorderster Reihe kurz nach dem Start die „Trailrunning-Spezialisten“, unter ihnen als Dritter von links erkennbar Philipp Reiter.

Bad Reichenhall - Läufer Philipp Reiter aus Marzoll hat beim "Gorbeia Suzien", einem schweren Berglauf im Baskenland, eine hervorragende Leistung abgeliefert.

Bereits bei der zweiten Auflage des „Gorbeia Suzien“ nahmen heuer weit mehr als 1.000 Läufer – unter ihnen der Marzoller Philipp Reiter - die herausfordernde Strecke über 29,5 km und knapp 2.000 Höhenmeter in Angriff und versuchten so schnell wie nur möglich die Ziellinie in der kleinen Ortschaft Zeanuri zu überqueren. Dabei ging es mitten durch die hügelige Landschaft des Baskenlandes im ersten Teil hinauf bis auf den Gorbeia (1481m), das mit einem überdimensionalen Eisernen Kreuz den höchsten Gipfel der Region markiert.

Wie viele fälschlicherweise annahmen, führte der lange Downhill zurück zum Start nicht wirklich nur abwärts, sondern mit zwei ziemlich langen Gegenanstiegen und etlichen kleineren Rampen verlangte er den Athleten noch einmal alles ab, bevor sie unter den frenetischen Begeisterungsrufen fast der gesamten Einwohnerschaft wieder im Dorf einliefen. Philipp Reiter schwärmte über die sportliche Herausforderung: „Steile grasige Anstiege, schnelle Forststraßen-Passagen, herrliche Trails im lichten Laubwald und schlammige Wege – Läuferherz was willst du mehr?“

Im hochkarätig besetzten Starterfeld mit vielen in der Trailrunning-Szene einschlägig bekannten Namen dominierten hauptsächlich die spanischen Läufer und machten das Rennen unter sich aus - nicht zuletzt wegen der besseren Streckenkenntnis und einem halsbrecherischen Tempo bergab, wie er gegenüber der Heimatzeitung berichtete. Die schnellsten Herren konnten die 2:30-Stunden-Marke knapp unterbieten, während die erste Frau etwa 45 Minuten länger benötigte. Philipp Reiter vom Team Salomon hatte allen Grund zur Freude über seine Leistung und Abschneiden: Er gewann seine Altersklasse der Junioren und wurde 14. in der Gesamtwertung.

„Neben dem perfekten Angebot für die Sportler mit ausreichender Verpflegung, gemeinsamen Grillen, Massage und Physiotherapie, überlegten sich die Veranstalter noch ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm für Zuschauer, Kinder und Betreuer. So waren zum Beispiel. traditioneller baskischer Tanz mit riesiger Beteiligung, ein großer Flohmarkt, Videosessions mit den spanischen Kletterlegenden Pou Brüder und eine Slackline-Demo geboten. Die Nähe zur Großstadt Bilbao mit internationalem Flughafen und guten Verbindungen nach ganz Europa vereinfachte die Anreise sehr. Allerdings ist die baskische Sprache, Euskera, mit keiner anderen europäischen Sprache verwandt und deshalb sind teilweise die Wörter äußerst schwierig auszusprechen“, so Philipp Reiter nach seiner Rückkehr in Bad Reichenhall.

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Quelle: rosenheim24.de

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