Rosenheim

SBR hat ein klares Ziel

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Vielseitig einsetzbar mit solider Leistung: Michael Hofer vom SB Rosenheim.

Rosenheim - Erst am morgigen Sonntag, 15 Uhr, empfängt der SB/DJK Rosenheim in der Fußball-Landesliga Süd im Josef-März-Stadion den TSV Schwabmünchen.

Die Vorgabe für dieses Match macht Sportbund-Trainer Walter Werner klar: "Die haben 47 Punkte, wir 45. Mit einem Sieg können wir also vorbeiziehen. Da muss es für einen Fußballer nur ein Ziel geben."Die Rosenheimer wollen also zum Überholmanöver ansetzen. Bereits am vergangenen Freitag haben sie den Blinker gesetzt und sind auf die linke Spur rausgefahren. Mit großer Beschleunigung - 5:2 in Affing, 4:1 bei Memmingen 2 - ist man seitdem von Platz neun auf Rang sechs nach vorne gerückt und hat jetzt sogar die Plätze vier und fünf ins Visier genommen. Ganz klar: Mit dem neuen Rückenwind will man die Marken aus dem Vorjahr übertreffen. Damals stand Platz neun mit 49 Zählern und 52:56 Toren zu Buche - aktuell hat man vier Spieltage vor dem Ende 45 Punkte auf 55:46 Tore auf Rang sechs. Es ist also alles machbar und der nächste Schritt soll eben im Heimspiel gegen Schwabmünchen erfolgen.

Die Gäste kommen mit einer ausgeglichenen Auswärtsbilanz (6-2-6), mussten zuletzt aber zwei Heimniederlagen hinnehmen: Gegen Fürstenfeldbruck gab es ein 2:3, gegen Affing nach einer 2:0-Führung ein 3:5 - geht es also nach den jüngsten Ergebnissen der beiden Kontrahenten, dann könnten auch diesmal wieder viele Tore fallen. Trotz dieser beiden Niederlagen: Als Aufsteiger steht die Mannschaft von Klaus Köbler (fungiert als Spielertrainer und hat bereits elf Saisontreffer erzielt) und Claus Brandmair (ist der Chef an der Seitenlinie) mit Rang vier hervorragend da und kann auf eine bislang gute Runde zurückblicken. Dies wollen am Saisonende auch die Sportbund-Fußballer, die noch vier durchaus attraktive Begegnungen vor sich haben: So kommen der aktuelle Vierte (Schwabmünchen) und Fünfte (Gersthofen) noch zum SBR, auswärts muss man bei Mannschaften antreten, für die es noch um etwas geht - Pullach kämpft um den Meistertitel, Raisting gegen den Abstieg. Die Rosenheimer können hingegen vollkommen befreit aufspielen, was sie in den beiden vergangenen Partien auch bewiesen haben.

"So soll es noch ein bisschen weitergehen", sagt Trainer Werner, der im Gegensatz zum Dienstag diesmal wieder auf die zuletzt verhinderten Quirin Söhnlein und Benedikt Maier sowie aller Voraussicht nach auch auf Werner Wirkner zurückgreifen kann. Zudem hat auch Franz Eyrainer nach Verletzungspause wieder seine ersten vollen Trainingseinheiten absolviert. "Er sprüht vor Ehrgeiz, den muss man fast noch bremsen", lobt der SBR-Coach. Eyrainer steht sinnbildlich für seine zuletzt aktiven Teamkollegen: Nicht bremsen, Gas geben - schließlich befindet man sich ja noch weiterhin auf der Überholspur. tn

Quelle: rosenheim24.de

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