SB Rosenheim liegen die „großen“ Gegner

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Gemeinsam stark: Die SBR-Mittelfeldspieler Torben Gartzen (rechts) und Markus Höhensteiger.

Rosenheim - Die vorderen Mannschaften liegen den Landesliga-Fußballern des SB/DJK Rosenheim in dieser Saison ganz gut.

Gegen Spitzenreiter TSV 1860 Rosenheim gab es einen Sieg, gegen den Tabellendritten FC Affing zwei Erfolge und auch der Vierte TSV Schwabmünchen und der Fünfte Wacker Burghausen 2 wurde einmal geschlagen - fehlt noch einer: der Tabellenzweite SV Pullach, bei dem der SBR am Samstag ab 16 Uhr zu Gast ist.

Und auch gegen die Mannen aus dem Isartal war man im Hinspiel bereits nahe dran an einem Erfolg: Damals führten die Sportbündler Mitte der zweiten Hälfte mit 2:1 und mussten dann doch noch zwei Gegentreffer hinnehmen. Mal sehen, wie es diesmal abläuft - die Rosenheimer fahren jedenfalls selbstbewusst nach Pullach: "Wir haben nichts zu verlieren, können locker aufspielen und haben schon bewiesen, dass wir gegen die vorderen Teams bestehen können", sagt Trainer Walter Werner, der aller Voraussicht nach auf den gleichen Kader wie zuletzt zurückgreifen kann.

Werner: „Pullacher Mannschaft jung und willig“

Mit dem war er übrigens trotz der 1:4-Niederlage vom vergangenen Sonntag nicht unzufrieden. "Wir haben gut gespielt", meinte er und verweist auf die vielen Torchancen, die man sich herausgearbeitet hatte. Sein Fazit aus den letzten Spielen beziehungsweise der gesamten Frühjahrsrunde: "Die Mannschaft macht einen sehr gefestigten Eindruck."

Nun wartet also in Pullach auch wieder ein Spiel, in dem man sich als Mitentscheider im Titelkampf bewähren kann. Davon will Werner allerdings nichts wissen: "Für uns ist es schön, dass wir zu diesem Zeitpunkt schon beruhigt für die Zukunft planen und stressfrei aufspielen können." Den Kontrahenten aus dem Isartal schätzt er als sehr stark ein: "Die Pullacher Mannschaft ist jung und willig und hat eine sehr gute Entwicklung genommen."

Klingt fast so, als ob er von seiner eigenen Truppe sprechen würde. Der große Unterschied: "Pullach hat in dieser Saison eine bemerkenswerte Konstanz gezeigt." Allerdings traut er seinen Mannen auch einiges zu: "Wir sind immer für eine Überraschung gut, das haben wir auch in Affing bewiesen. So ähnlich wollen wir auch am Samstag wieder auftreten", sagt Werner. Der Ur-Münchner wäre beim Sportbund auch durch nichts mehr zu überraschen: "Ich habe hier in meiner Zeit in Rosenheim schon so viele positive Highlights erlebt, dass mich auch so etwas überhaupt nicht mehr wundern würde." tn

Quelle: rosenheim24.de

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