Ringerinnen aus Anger beim Grand Prix

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Die für den SC Anger ringende Traunsteinerin Nikki Amann geht beim Grand Prix von Deutschland in Dormagen an den Start.

Anger - Drei Ringerinnen vom SC Anger treten beim Grand Prix von Deutschland in Dormagen an

Katharina Baumgartner, Nikki Amann und Sophie Weinert haben sich für den Grand Prix des Deutschen Ringerbundes qualifiziert.  

395 Ringerinnen in den Altersklassen „Frauen/ Juniorinnen“ (Jahrgang 1991 und älter) sowie der Kadettinnen (Jahrgang 1992 – 1997) sind bisher gemeldet. Die Liste der Nationen liest sich wie das „Who is who“ der erfolgreichen Ringernationen: Lettland, Rußland, Schweden, Ukraine, USA und Weißrussland sind nur einige der 22 Nationen, die ihre besten Ringerinnen zu dem Turnier angemeldet haben. Nur die im vergangenen Jahr bei der Kadetten EM extrem erfolgreichen Georgierinnen fehlen bei dem FILA-Turnier.

 Für die trainingsfleissige Weinert - die für die verletzte Unterföhringerin Lisa Walter "nachrutscht" - ist das Turnier ein echter Härtetest. Mit rund 31 kg deutlich leichter als viele ihrer nationalen und internationalen 11 Konkurrentinnen kann es gegen Monja Rückert (KSV Waldaschaff) zu einer Neuauflage des Duells bei der Deutschen Meisterschaft vom März diesen Jahres kommen - dort hatte das Angerer Mädl den Kürzeren gezogen.

 Für Amann ist es nach dem Gewinn ihrer Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr die erste echte internationale Bewährungsprobe – und auch ihre bei den nationalen Titelkämpfen hinter ihr platzierten Luisa Niemesch (SV Weingarten) und Jane Schmieder (AC Werdau) sind bei dem internationalen Turnier mit dabei. Dabei trifft sie in dem 15-Teilnehmerinnen Feld auf „Kaliber“ wie z.B. Paulina Biega (Polen) – die im vergangenen Jahr immerhin EM-Dritte hinter der Europameisterin Katharina Baumgartner wurde. Baumgartner selbst muß sich unter 17 Ringerinnen genauso mit ihren nationalen Konkurrentinnen Laura Mertens (AC Ückrath) und Jenny Singer (RSC Laudenbach) wie auch mit der bulgarischen Vizeeuropameisterin 2008 Vanesa Kaladzinskaya messen.

 „Für Kathi ist der Grand Prix eine optimale Standortbestimmung vor der Europameisterschaft im Juli in Serbien. Kathi ist in einer guten Verfassung und wird Diese meiner Überzeugung nach auch in Dormagen unter Beweis stellen. Für Nikki ist das Turnier ein erster großer Test wobei sie sich auch wieder gegen starke nationale Konkurrenz behaupten muß. Die gleiche Situation ist auch bei der Sophie gegeben“ sieht der Frauentrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV) Peter Amann aus Traunstein trotz des starken Teilnehmerfeldes Chancen für seine beiden Schützlinge.

Quelle: rosenheim24.de

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