"90 Kilometer sind schon eine ganz schöne Kante"

Rosenheimer Jonah Werner nimmt an größtem Langlaufwettbewerb der Welt teil

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Jonah Werner ist in Schweden angekommen.
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Rosenheim/Schweden - Der Rosenheimer Langläufer Jonah Werner befindet sich derzeit in Schweden, um dort am größten Langlaufwettbewerb der Welt teilzunehmen. Der 20-jährige Sportler geht als einer von circa 16.000 Athleten an den Start des legendären 90km-Laufs.

Am kommenden Wochenende startet in Schweden wieder einmal eines der größten Skilanglaufrennen der Welt. Der traditionelle Wasalauf, Teil der Worldloppet-Serie, geht in der klassischen Technik über die 90 Kilometer zwischen den Orten Sälen und Mora. Erstmals mit am Start: Der Rosenheimer Jonah Werner, ein junger Athlet des SC Aising-Pang, der derzeit am Olympia-Stützpunkt in Ruhpolding trainiert.

"90 Kilometer sind schon eine ganz schöne Kante"

Der 20-Jährige freut sich auf das Event: "Der Wasalauf ist für jeden Langläufer ein Muss. Im Heimatland des Skilaufens erlebt man erst einmal so richtig die Atmosphäre und den Lifestyle der Sportart." Vor der langen Distanz hat er Respekt, aber keine Angst: "90 Kilometer sind schon eine ganz schöne Kante, aber ich habe gut trainiert und denke, mit der richtigen Renneinteilung und genug Verpflegung sollte eine gute Zeit dabei rauskommen." Als Ziel nennt er einen Platz in den Top 500.

Werner überzeugte mit guten Leistungen

Beim Wasalauf startet laut dem Rosenheimer "die komplette Elite des Skimarathons". Bei dem seit 1922 ausgetragenen Wettbewerb kamen die Sieger meistens aus Schweden oder Norwegen. 1975 gelang es Gert-Dietmar Klause aús der DDR, das Rennen als bisher einziger Deutscher zu gewinnen.

Werner (Startnummer 601) bereitete sich in den letzten Wochen intensiv vor.

Die notwendige Wettkampfhärte holte sich Werner neben dem Start im Deutschlandpokal zuletzt mit erfolgreichen Teilnahmen beim internationalen Koasalauf in St. Johann und beim 3-Tälerlauf am Sachensee. Dabei konnte er sich stets in den Top Ten platzieren. Erst vor wenigen Wochen entschied er sich dann für eine Teilnahme beim Wasalauf, über seinen Sponsor bekam er dann den Startplatz zugesprochen.

Quelle: rosenheim24.de

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