Erste Hälfte verpennt, aber einen Punkt geholt

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Rettete dem TSV 1860 Rosenheim in letzter Sekunde einen Punkt: Danijel Majdancevic.
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Rosenheim - Das war knapp! Erst in allerletzter Minute konnte Regionalligist TSV 1860 im ersten Saison-Heimspiel einen 0:2-Rückstand durch Majdancevic noch egalisieren.

Einen Punkt für die Moral holte der TSV 1860 Rosenheim im ersten Regionalliga-Heimspiel der Saison. Nach einem 0:2-Rückstand gegen den SV Seligenporten kamen die Sechziger in letzter Sekunde noch zu einem insgesamt glücklichen 2:2 (0:2)-Unentschieden.

Die erste Halbzeit war aus Sechziger-Sicht sehr schwach. Seligenporten war wacher, agiler – und ging folgerichtig nach acht Minuten in Front, als Dominik Stolz den von Benjamin Birner am Torschützen verschuldeten Foulelfmeter bombensicher verwandelte. Danach hatte 1860 zwei weitere haarige Szenen zu überstehen: Erst ließ Referee Michael Emmer nach einem Zweikampf zwischen Torwart Robert Mayer und Christopher Schaab weiterspielen (18./es hätte einen zweiten Strafstoß geben können), dann fehlten beim Versuch im Fallen von Stolz nur die berühmten Zentimeter (32.). Erst danach hatte man das Gefühl, es würde besser aus Sechziger-Sicht – doch der nächste Rückschlag folgte: Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände traf Schaab aus halblinker Position herrlich zum 0:2 (40.). Mit dem Pausenpfiff dann die bis dato einzige dicke Rosenheimer Chance, als Mario Staudigl per Kopf an einer absoluten Glanztat von Schlussmann Dominik Brunnhübner scheiterte (45.+1).

Nach der Pause tat sich bis zur 70. Minute nur wenig – 1860 war nun allerdings wesentlich präsenter und optisch klar tonangebend – ehe Cem Ekinci die große Chance für die Mittelfranken zum 0:3 vergeigte. Das war der Wendepunkt: Nach einer guten Schusschance für Freddy Schramme (77.) verwandelte Michael Kokocinski einen Foulelfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer (80./Schäf an Schramme). Nun warfen die Gastgeber alles nach vorne und wurden für ihre Moral und ihren Willen in der vierten Minute der Nachspielzeit belohnt. Ein langer Mayer-Abschlag wurde per Kopf verlängert, dann war Danijel Majdancevic den berühmten Tick eher am Ball als Brunnhübner und überlupfte diesen zum vielumjubelten 2:2-Endstand.

„Die erste Halbzeit war gut. Da hatten wir sogar Chancen zum dritten Tor. Nach der Pause wollten wir das Ergebnis nur noch verwalten“, so SVS-Trainer Florian Schlicker. 1860-Coach Dirk Teschke war nicht zufrieden: „Wir waren zunächst überhaupt nicht auf dem Platz und haben insgesamt sehr glücklich noch ein Remis geholt!“

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – SV Seligenporten 2:2 (0:2)

TSV 1860 Rosenheim: Mayer – Herberth (46. Barros), Lenz, Wiedmann, Haas – Kokocinski, Birner (46. Maier) – Stadler, Einsiedler, Staudigl (63. Schramme) – Majdancevic – Trainer: Teschke.

SV Seligenporten: Brunnhübner – Brandl, Jakl, Scherer, Schäf – Knorr (60. Röder), C. Kracun (83. Roas), Wiedmann, Schaab – Ekinci (72. Katerna), Stolz – Trainer: Schlicker.

Schiedsrichter: Emmer (Passau).

Zuschauer: 400.

Gelb: - / Jakl, C. Kracun, Wiedmann.

Tore: 0:1 (8.) Stolz (Foulelfmeter), 0:2 (40.) Schaab, 1:2 (80.) Kokocinski, 2:2 (90.+4) Majdancevic.

Bes. Vorkommnisse: keine.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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