Keine Kanu EM und WM für Kargl

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Bad Endorf - Groß waren die Hoffnungen, dass es für Tobias Kargl zu einer Qualifikation für Kanu EM und WM reicht. Umso größer war die Enttäuschung, als nichts daraus wurde:

Mit enttäuschter Miene kam der Kanute, Tobias Kargl, vom Kajak Klub Rosenheim von der EM Qualifikation aus Sachsen zurück. In den vergangenen drei Jahren hatte sich der aus Bad Endorf stammende Kajak Sportler für die EM und WM qualifiziert. Letztes Jahr hatte er sogar den Weltmeistertitel mit der deutschen Mannschaft geholt.

Auf der Kajak Strecke in Markkleeberg bei Leipzig fand das dritte und vierte Qualifikationsrennen zur Bildung des EM und WM Aufgebots des Deutschen Kanu Verbandes statt. Durch das nicht erreichen der beiden Finals, jeweils Platz 13 vor einer Woche in Augsburg, hatten die Chancen natürlich verringert. Kargl musste an diesem Wochenende zweimal das Finale der 10 besten erreichen und darauf hoffen, dass der ein oder andere Konkurrent das Finale verpasst.

Bei seinem Rennen am Samstag kam er von Anfang an nicht in Schwung. Er brachte die Kraft nicht richtig auf sein Paddel und somit fehlte im auch des richtige Tempo zwischen den Toren. Mit einer Zeit von 110,06 Sekunden verpasste er mit Platz 15 klar das Finale.

Am Sonntag wollte der Polizist der bayerischen Bereitschaftspolizei dann sein Können doch noch mal unter Beweis stellen. Im Semifinallauf der besten 26 Athleten aus Deutschland musste Kargl als dreizehnter Starter ins Rennen gehen. Mit einem Null Fehler Lauf und einer Top Zeit von 98.82 Sekunden kam er auf Platz 5 und so sicher ins Finale.

Da er im Finale nichts zu verlieren hatte, attackierte er von Anfang an, der starke Wind der mittlerweile aufkam machte den Wettkampf für die Athleten noch schwieriger. Mit drei Torstab-Berührungen und somit 6 Strafsekunden kam er mit einer Zeit 103.06 noch auf Platz 8. Tagessieger wurde Sebastian Schubert aus Hamm, der somit auch die Gesamtwertung der WM Ausscheidung der Männer vor ehemaligen Olympiasieger Grimm und Dörfler (beide Augsburg) gewann.

Der Endorfer war an diesem Tag mit seinen Fahrzeiten sehr zufrieden. "Aber die 3 Fehler im Finale muss ich noch abstellen", sagte Kargl nach dem Rennen. "Das schlimme an dieser EM Qualifikation war, dass ich am zweiten Tag durch meinem Torfehler der sehr umstritten war, nicht ins Finale kam. An diesem Wochenende stand ich dann schon mit dem Rücken an der Wand, und musste auch auf die Fehler der anderen hoffen". Jetzt muss man die vier Tage analysieren, an was es lag und aus den Fehlern lernen. Sein Augenmerk legt Kargl jetzt auf die restlichen Rennen die noch anstehen, um restliche Saison noch erfolgreich zu gestalten.

Pressemitteilung von Kargl Sports Marketing

Quelle: rosenheim24.de

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