"Weltcup-Schnee" trotzt den Temperaturen

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Ruhpolding - 15.000 Kubikmeter Schnee liegen im Sommer-Depot der Chiemgau Arena. Der Weltcup-Schnee für die Biathleten hat bislang bemerkenswert gut durchgehalten.

Trotz der hohen Temperaturen hat der sogenannte "Zirnberg-Gletscher" an der Ruhpoldinger Chiemgau Arena bisher durchgehalten. Dort werden derzeit 15.000 Kubikmeter Kunstschnee über den Sommer gelagert. Mit dem Schnee könnte man sechs 50-Meter-Schwimmbecken locker ausfüllen. Geschützt wird die weiße Pracht mit drei Meter hohen Betonwänden die mit Styropor ausgekleidet sind. Der Schnee ist ebenfalls mit Styropor abgedeckt und mit einer weißen Folie überzogen.

Mit dieser Maßnahme beugen die Ruhpoldinger seit einigen Jahren den Schneemangel vor. Der Schnee im Depot ist quasi die Grundlage für den Biathlon-Weltcup im Januar. Gemacht wird der Kunstschnee im Winter. Bevor es zum ersten Mal schneit, wird der Schnee im Herbst auf die Strecken der Chiemgau Arena gebracht. Dadurch können die Profis zu Hause trainieren und müssen nicht nach Skandinavien fahren. Laut Streckenchef Alois Reiter macht die Hitze dem Schnee kaum was aus. Wind und Regen würden mehr Probleme bereiten. Letztendlich übersteht allerdings ein Sechstel der weißen Pracht den Sommer nicht.

Quelle: Bayernwelle Südost

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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