"Der Weltcup ist die Königsklasse"

Die Bedeutung der Kunsteisbahn am Königssee

Berchtesgadener Land - Mitten im Markt Berchtesgaden wehen sie, die Fahnen, die für den Bob- und Skeleton-Weltcup von 19. bis 21. Januar am Königssee werben. Keine Frage, die Kunsteisbahn am Königssee spielt im heimischen Tourismus eine wichtige Rolle.

"Die Kunsteisbahn ist mega-wichtig für unsere Region", betont die Geschäftsführerin der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Maria Stangassinger. „Allein die Medienpräsenz und die Fernsehzeiten während der Weltcups - egal ob Rodeln oder Bob - wären für uns unbezahlbar." Dazu kommen die jungen sehr erfolgreichen Sportler, die die Region nach außen hin repräsentieren und die Zuschauer neugierig machen. Neugierig auf den Landkreis, der laut dem heimischen CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer der schönste in ganz Deutschland ist.

"Nach Georg Hackl wird immer noch gefragt"

"Einer, der in diesem Zusammenhang aber auch immer noch genannt werden muss, ist Georg Hackl", so Stangassinger. "Nach ihm fragen die Gäste nach wie vor. Er hat in seiner aktiven Zeit der Region viel gebracht, sich sympathisch verkauft." Hackls Gesicht ist für viele das Gesicht des Berchtesgadener Landes und die Kunsteisbahn, das imposante Bauwerk, tut ihr Übriges, um selbst auf sich aufmerksam zu machen.

"Wenn die Gäste über den Königssee fahren, fragen sie, was das gelbe da drüben ist", weiß die BGLT-Geschäftsführerin.

"Sie nutzen dann die Möglichkeiten der Bahnführung, des Gästerodels und der Taxi-Bobfahrten."

Das sei ein ganz besonderes Erlebnis. Aber auch die Gäste, die wegen der Weltcups an den Königssee kommen, kommen wieder, werden zum Teil Stammgäste in den verschiedenen Häusern.

"Die Entwicklung an der Kunsteisbahn in den vergangenen zehn Jahren ist unglaublich", freut sich Maria Stangassinger, die bekennender Bob- und Rodel-Fan ist. "Es wird alles mehr. Wir haben mehr Publikum, die Stimmung wird immer mehr. Einfach toll." Dazu schnürt die BGLT auch extra Pakete, mit denen der Gast seinen Urlaub und die Karte für den Weltcup gemeinsam buchen kann. Die Vermieter bekommen Freikarten, die sie an ihre Gäste weitergeben oder die Stimmung an der Bahn selbst erleben können.

Kein Olympia am Königssee

Einziger Wehrmutstropfen: in diesem Jahr hätten noch mehr Gäste aus der ganzen Welt an den Königssee kommen können, dann, wenn die Olympischen Winterspiele in München stattgefunden hätten und Königssee der Austragungsort der Bob- und Skeleton-Bewerbe gewesen wäre. "Dass das nicht geklappt hat, tut mir schon leid", gibt Maria Stangassinger zu. "Für die Sportler wäre es das tollste gewesen, Olympia im eigenen Land." Die BGLT-Geschäftsführerin ist überzeugt, dass das Berchtesgadener Land gut aufgestellt und die Stimmung grandios geworden wäre.

Doch die Entscheidung fiel auf Pyeongchang in Südkorea. Also finden heuer nur die Weltcups in Rodel und Bob am Königssee statt. Wer die Stimmung einmal selbst erleben will, muss nur von 19. bis 21. Januar an die Kunsteisbahn am Königssee kommen. Dann messen sich die besten Bob- und Skeleton-Fahrer der Welt. Mit dabei auch Maria Stangassinger, die vor allem Lokalmatador Johannes Lochner die Daumen drückt: "Aber, wenn ein anderes deutsches Team gewinnt, freue ich natürlich auch."

Pressemitteilung Viessmann Rennrodel Weltcup

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Viessmann Rennrodel Weltcup

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