Skicrosser Fischer springt auf WM-Zug auf

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Grasgehren - Der Ruhpoldinger Skicrosser Thomas Fischer hat quasi im letzten Anlauf das Ticket für die Weltmeisterschaft in Deer Valley/Utah lösen können.

Bereits Anfang der Woche ist das DSV Skicross-Team in die USA abgeflogen. Möglich wurde die Teilnahme Fischers durch einen zehnten Platz beim Weltcup in Grasgehren im Allgäu, zuvor hatte der 24-Jährige bereits mit einem 16. Rang die Teilqualifikation geschafft.

„Ich bin natürlich überglücklich“, freute sich Thomas Fischer, Sohn von Biathlonlegende Fritz Fischer. Nach der Qualifikation in Grasgehren war Fischer zunächst ohne Probleme Achter geworden. Im zweiten „Heat“ hatte er den Start verschlafen, so dass er keine Chance mehr hatte, in die Entscheidung einzugreifen. „Es war eine sehr schwierige Strecke, aber der erste Weltcup auf deutschem Boden hat so richtig Spaß gemacht“, schildert Thomas Fischer seine Eindrücke aus dem Wettkampf.

Für die Weltmeisterschaft hat sich der ehemalige Alpinfahrer einen Platz unter den besten 16 vorgenommen. Bereits am Dienstag steht ein erstes Training in Green Valley auf dem Programm, das Rennen findet am Freitag statt.

Thomas Fischer hatte im Vorfeld der Saison mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen und musste sich zum Saisonanfang erst wieder langsam an die spektakuläre Sportart herantasten. Bereits vor den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver hatte er die Fahrkarte dafür fast sicher, als ihm beim entscheidenden Rennen kurz vor dem Ziel ein Franzose auf die Skienden sprang und er mit einem Sturz den Traum von Olympia beenden musste. „Darum freut es mich jetzt um so mehr“, sagte Fischer kurz vor dem Abflug in die USA.

SJH

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