Eisspeedway-WM in Inzell

Lokalmatador kämpft um WM-Titel

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Inzell - Stefan Pletschacher aus Ruhpolding ist frisch gebackener Deutscher Meister im Eisspeedway. Bei der WM am Wochenende in Inzell will er jetzt seinen Heimvorteil nutzen:

Mit irren Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h rasen die Eisspeedway-Fahrer auf ihren Maschinen über das spiegelglatte Eis. An ihren Reifen haben sie messerscharfe "Spikes" befestigt, um in den Kurven nicht von der Fahrbahn zu fliegen. Einer dieser furchtlosen Rennfahrer ist Stefan Pletschacher aus Ruhpolding. Seit über 15 Jahren schwingt er sich schon auf den Sattel seiner Maschine. Und das mit viel Erfolg. Am vergangenen Wochenende holte sich der 35-Jährige in Berlin den Deutschen Meistertitel 2014. Doch ganz spurlos sind die letzten Jahre auf dem Eis nicht an ihm vorbeigegangen: "Das Schlüsselbein und das Brustbein habe ich mir gebrochen, die Schulter war mal kaputt und kleine Schnittwunden."

Pletschacher will seinen Sport aber trotzdem noch einige Zeit betreiben. "Per-Olof Serenius beispielsweise ist jetzt am Wochenende mit 65 Jahren noch auf dem zweiten Platz in der Schwedischen Meisterschaft gelandet und fährt den Jungen noch um die Ohren." Ob es bei ihm auch so lange gehen soll, weiß der Ruhpoldinger nicht: "Ich betreibe den Sport solange es mir Spaß macht, ich gesund bleibe und ich das ganze mit der finanziellen Unterstützung von meinen Partnern ausüben kann."

Für das WM-Finale in Inzell am kommenden Wochenende hat sich Pletschacher ganz bescheidene Ziele gesteckt. "Eine Platzierung unter den ersten Zehn wäre für mich ein Traum."

Impressionen von der WM 2013 in Inzell:

Eisspeedway WM in der Max Aicher Arena Inzell

Eisspeedway-WM in Inzell am Samstag

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © ps

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