Trainer Melnik fordert Pflichtdreier

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Klaus Kunert und Ostermünchen hoffen auf einen Heimsieg.

Ostermünchen - "Ein Sieg muss her" - klare Worte sprach SVO-Coach Burle Melnik vor dem Heimspiel in der Fußball-Bezirksliga Ost am heutigen Samstag um 16 Uhr gegen den FC Bischofswiesen.

Die Gäste haben sich nach schwachem Beginn scheinbar gefangen und haben nun ein völlig ausgeglichenes Punktekonto (2-2-2). Es sind auch wieder einige verletzte Spieler in den Kader zurückgekehrt, dies hat sich natürlich positiv für das Team um Neu-Trainer Richard Hartmann bemerkbar gemacht.

Zuletzt konnten die Königsseer in Raubling punkten und daheim den TSV Grafing besiegen. Diese kleine Serie will man natürlich in Ostermünchen beibehalten und weiter ausbauen. Dreh- und Angelpunkt dürfte dabei Tobias Kern sein, der sich bis dato auch als zuverlässiger Torschütze hervortat. Der FC Bischofswiesen gilt als sehr konditionsstark und ist eine Mannschaft, die nur wenig Möglichkeiten braucht, um erfolgreich zu punkten. So gab es in Raubling nur zwei Chancen, trotzdem entführte man beim 1:1 einen Punkt.

Beim SV Ostermünchen stehen die Zeichen aber eindeutig auf Heimsieg. Dies fordert Trainer Melnik auch unumwunden und setzt seine Mannschaft erstmals unter Druck. "Die Zeiten des gut Mitspielens und doch Verlierens sind endgültig vorbei. Wir brauchen Punkte und Siege."

Der Punktgewinn beim 1. FC Traunstein war Balsam für die doch arg zerschundene SVO-Seele, zumal der redlich verdiente Zähler über eine Halbzeit mit zehn Mann erkämpft wurde. Naser Humoli musste nach einem dummen Revanchefoul berechtigt nach 40 Minuten vom Platz. Trainer Melnik sah auch erstmals spielerische Ansätze und darauf will er gegen Bischofswiesen aufbauen. Überhaupt ist der Coach mit den Trainingseinheiten sehr zufrieden, nur auf dem Feld umsetzen konnte es sein Team bisher noch nicht. Im Kader hat sich wenig getan, Hans Waldhör ist nach seiner roten Karte zurück, angeschlagen ist Sebastian Lohmeier. In Traunstein haben vor allem Weber und Toni Voglsinger überzeugt, beide dürften auch das Gerüst um eine starke Abwehr bilden. Im SVO-Sturm wird zwar durch Robert Wendl, Leo Stahuber und Peter Niedermeier viel geackert, man agiert aber vor dem Tor oft zu ungefährlich. Hier hofft ganz Ostermünchen, dass endlich der Knoten platzt.

hg/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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