Trainingsauftakt für die Wasserburger Basketball-Damen

"Die Trennung von Wumi Agunbiade ist uns sehr schwer gefallen"

Wasserburg - Nach der wohlverdienten Weihnachtspause steigen die Basketball-Damen des TSV Wasserburg am Montag Abend wieder ins Mannschaftstraining ein. Dann gilt es sich mit voller Konzentration auf die wichtigen Aufgaben in den nächsten Wochen vorzubereiten.

Denn der Januar wird heiß –besonders auch für die heimischen Basketball-Fans: Schon diesen Sonntag kommen die TH Wohnbau Angels Nördlingen für das Pokal-Viertelfinale nach Wasserburg, am 14. Januar wollen sich die Innstädterinnen zuhause gegen Keltern für die einzige Niederlage der DBBL-Saison revanchieren, und dann folgen die Partie der Round of 16 des EuroCups. Am 18. Januar ist Spar Citylift Girona zu Gast in der Badria-Halle und ein Woche darauf geht es zum Rückspiel nach Spanien. Zum Abschluss des Monats steigt in der Liga das Landkreis-Derby gegen Bad Aibling. 

Nach und nach trudeln die Spielerinnen, die größtenteils die Feiertage zuhause verbracht haben, wieder in Wasserburg ein. Nur Omowumi Agunbiade wird nicht mehr an den Inn zurückkehren. Ihr Vertrag wurde in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst und sie hat sich CS Universitatea Cluj Napoca in Rumänien angeschlossen. „Die Trennung von Wumi ist uns sehr schwer gefallen, aber es war wegen der Ausländerregelung und dem völligen Fehlen von europäischen Insidespielerinnen auf dem Transfermarkt die einzig mögliche Option“, so Abteilungsleiterin Gaby Brei, die die Kanadierin als Ersatz für Nayo Raincock-Ekunwe vorgesehen hatte: „Sie ist zwar eine sehr gute Spielerin, vor allem durch ihr sicheren Halbdistanzwürfe, konnte aber die Anforderungen auf der großen Position nicht erfüllen.“

Auch Head-Coach Georg Eichler bedauert, dass man Agunbiade abgeben musste: „Wir wünschen Wumi für ihre Zukunft nur das Beste, sie war jederzeit professionell und hat nach Startschwierigkeiten wegen Krankheit und Verletzung gute Leistungen auf der Position Vier für uns gebracht.“ Aber auch er weiß, dass mehr Präsenz unter dem Korb nötig ist, um die Saisonziele nicht zu gefährden. Eine neue, große Centerspielerin soll noch vor dem ersten Spiel des Jahres 2017 an den Inn kommen. Auch wieder mit dabei sein wird zum Trainingsstart Rebecca Thoresen, die nach einem längeren krankheitsbedingten Ausfall – ihre letzte Partie hatte sie in der Vorbereitung im September bestritten – wieder voll angreifen will.

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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