Nun auch bei der U23-Meisterschaft angreifen

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Johannes Weber und sein Bruder Anian, der dem 18-Jährigen bei seinen Rennen als Betreuer zur Seite steht.

Tuntenhausen - Nach seinem guten Auftritt bei der Bayern-Rundfahrt, will Johannes Weber nun auch bei der U23-Meisterschaft eine Top-Platzierung erreichen!

Die Meisterschaft findet am Sonntag in Ilsfeld-Auenstein, in der Nähe von Heilbronn statt.

„Mein Ziel ist es, eine Top-Platzierung zu fahren. Wenn ich es aufs Podest schaffe, wäre das natürlich überragend. Aber meine Konkurrenz ist stark, ich mag es nicht im Vorfeld immer über irgendwelche Eventualitäten zu sprechen. Ich muss am Sonntag auf der Strecke antworten und mein Potential abrufen“, sagt der Heizomat-Fahrer vor der Deutschen Meisterschaft.

Ähnliche Ziele verfolgt auch Teamchef Markus Schleicher. „Wir wollen in diesem Jahr einen Fahrer aufs Podium bekommen. Man muss aber abwarten, in wie weit die Jungs die Bayern Rundfahrt verdaut haben“, so Schleicher. Bei der Bayern-Rundfahrt, die nun eine Woche her ist, zeigte Weber vor allem beim ersten Rennen einen enorm starken Auftritt.

„An diesem Tag hat einfach alles gepasst bei mir. Deswegen habe ich es auch auf den zehnten Platz geschafft. Beim zweiten Rennen wurden allerdings meine Beine 40 Kilometer vorm Ziel schwer. Das habe ich diese Saison noch nie gehabt. Ich bin es aber auch nicht gewöhnt, zwei Rennen über 200 Kilometer nacheinander zu fahren“, schildert Weber die Eindrücke seines persönlichen Saison-Highlights.

Beim anschließenden Zeitfahren zeigte der Bergfahrer eine solide Leistung, das letzte Rennen brach er wegen der schlechten Wetterbedingungen ab. „Im Hinblick auf die deutsche Meisterschaft haben wir beschlossen, dass es das Beste war das letzte Rennen nicht durchzuziehen. Es hatte nur vier Grad und regnete wie aus Kübeln.“ Die Strecke, die am Sonntag gefahren wird könnte dem 18-Jährigen, der erneut einer der jüngsten Fahrer im Feld ist, jedoch sehr entgegenkommen. „Ich glaube schon dass mir der Kurs ganz gut liegt“, meint Weber. Der Rundkurs durch die Weinberger rund um Auenstein ist neun Kilometer lang und muss 17 Mal absolviert werden.

„Ich habe bei der Bayern Rundfahrt schon ein wenig auf mich aufmerksam gemacht und auch den einen oder anderen Profifahrer am Berg stehen lassen. Wenn ich nun bei der Meisterschaft eine gute Platzierung erreiche, bin ich auf einem guten Weg“, prophezeit Weber.

bok

Quelle: rosenheim24.de

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