Ein unberechenbarer Gegner

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Wasserburg - Vor einer sehr unangenehmen Aufgabe steht der TSV Wasserburg an diesem Wochenende. Am Samstag um 18 Uhr muss der Vizemeister beim Herner TC ran, einem Gegner, der unberechenbar zu sein scheint.

Herne steht mit vier Siegen und fünf Niederlagen auf Rang sieben der Bundesliga, darunter war ein Auswärtssieg beim Spitzenteam in Freiburg (74:71), aber auch eine Heimpleite gegen Aufsteiger Opladen (58:62). „Herne ist eine sehr launische Mannschaft“, weiß Wasserburgs Trainer Hans Brei. „Das macht sie aber sehr gefährlich, denn einmal in Fahrt und in der richtigen Stimmung sind sie kaum zu stoppen.“

Das Spiel der Ruhrpottmädels steht und fällt mit der weissrussischen Aufbauspielerin Nadzeya Drozd. Hat sie einen guten Tag kann sich der Gegner auf einen sehr schweren und langen Abend einstellen. Kann man Drozd allerdings kontrollieren, verliert sie oft den Mut und darunter leidet dann das gesamte Spiel des Herner TC. Dabei hat Coach Marek Piotrowski weitere Hochkaräter im Kader: die US-Amerikanerinnen Rebekah Parker und Brianne O´Rourke, die Serbin Minja Terzic und die seit Jahren bekannte Katja Zberch punkten alle durchschnittlich zweistellig. Diese fünf Ausländerinnen werden meinst von nur zwei deutschen Spielerinnen unterstützt, U18-Nationalspielerin Emina Karic und Centerin Lucie Balandis. „Diese sieben Damen können sehr guten Basketball spielen. Wir müssen höllisch aufpassen, hochkonzentriert bleiben und unsere Angriffe ruhig ausspielen“, meint Brei.

Der Vizemeister muss in Herne auf Kapitän Katharina Kühn verzichten, die noch immer an einer Wadenverletzung laboriert. Rebecca Thoresen trainiert zwar wieder mit der Mannschaft, ein Einsatz wäre aber noch zu früh. Im Training haben Hans Brei und Wanda Guyton in der vergangenen Woche den Konkurrenzkampf ordentlich geschürt. Wiederholt wurden Spiele zwischen der ersten und zweiten Fünf gespielt, mit überraschenden Ergebnissen und sehr guter Stimmung.

In der Halbzeitpause wird das Viertelfinale um den DBBL-Pokal ausgelost. Wasserburg hofft endlich mal auf ein Heimspiel. Im Topf sind neben dem dreifachen Cupsieger: Titelverteidiger Saarlouis, Donau-Ries, Marburg, Wolfenbüttel, Freiburg, Herne und Zweitligist Mainz.

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Pressemitteilung TSV Wasserburg 

Quelle: rosenheim24.de

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