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Vorbereitung verläuft fast nach Plan

Wasserburg - Die erste Trainingswoche beim TSV Wasserburg ist mit einer Ausnahme perfekt gelaufen.

Neuzugang Mirijam Unger musste zwischen Dienstag und Freitag wegen einer Magen-Darm-Grippe pausieren, ansonsten war der komplette Kader hochmotiviert und mit vollem Einsatz dabei.

Dabei war festzustellen, dass schon nach kurzer Zeit ein ordentliches Spielverständnis herrscht.

Bei etlichen gemeinsamen Abendessen hat man sich kennengelernt und den Neuzugängen wurden die wichtigsten Stellen, Plätze und Kneipen der Stadt gezeigt. Die Augen des Trainerduos Hans Brei und Wanda Guyton waren vor allem auf die Neuen gerichtet. Ashley Hayes erfüllte die Erwartungen vollauf, neben ihren Fähigkeiten als Scorerin beeindruckte sie auch durch eine sehr "mannschaftsdienliche und disziplinierte" (Brei) Spielweise. Nadja Prötzig überzeugte durch Schnelligkeit und Aggressivität, "auf dem Weg zum Korb ist sie kaum zu halten", urteilt der Coach. Neben den Neuzugängen fiel Jana Furková am meisten auf. Die slowakische Centerin ist auf dem Weg zu alter Stärke. "Von der ersten Sekunde an war sie körperlich präsent und zeigte, was sie in all den Jahren stark gemacht hat: Wille, Einsatz und ein feines Händchen", hat Brei beobachtet. Furková scheint ihre Kreuzbandverletzung endlich überwunden zu haben. Auch Rebecca Thoresen, Verena Stürmlinger und Svenja Brunckhorst haben in den ersten Trainingseinheiten einen sehr guten Eindruck gemacht. Mit Brunckhorst und Prötzig setzt Wasserburg auf sehr junge Aufbauspielerinnen, die in den deutschen U18- und U20-Nationalmannschaften bereits viel Erfahrung auf internationalem Parkett gesammelt haben. "Beide sind sehr talentiert und ehrgeizig, aber jung. Sie werden Fehler machen, aber wir werden das als Team kompensieren", fordert der Trainer.

Zum Bundesligakader gesellen sich regelmäßig auch einige Nachwuchsspielerinnen, um von den Profis zu lernen. Sarah Waldinger war vergangene Saison schon dabei, neu sind Julia Köppl und Lena Bradaric. Köppl ist eine 18-jährige Junioren-Nationalspielerin aus Innsbruck, die kommende Saison im Wasserburger Regionalligateam spielen wird. Die 1,87 Meter große Centerin gehörte bei der B-EM mit sechs Punkten und sechs Rebounds zu den Stützen des österreichischen Teams. "In der Offensive fehlt ihr noch vieles, aber sie hat einen Riecher für die Verteidigung", hat Hans Brei beobachtet. Lena Bradaric, Kapitän der U16-Nationalmannschaft, wird die kommende Saison weiter bei ihrem Heimatverein Bad Aibling in der Regionalliga und Nachwuchsbundesliga spielen und zweimal wöchentlich in Wasserburg trainieren. Mit eineinhalb Beinen war das Talent schon in Saarlouis, U16-Nationalcoach René Spandauw lockte. Letztlich entschied sich die Aufbauspielerin, deren Vorbild übrigens Diana Pop ist, dann doch für den Verbleib in der Heimat. Hans Brei ist darüber sehr froh, denn Bradaric ist "ein Riesentalent, mit einer exzellenten Spielübersicht und einem außergewöhnlich hohen Basketball-IQ".

Außerdem ist noch eine weitere Amerikanerin mit dem Bundesligakader in der Halle. D'Lesha Lloyd wird der Regionalliga-Truppe die nötigen Rebounds angeln, um in Liga zwei aufzusteigen. Hans Brei beschreibt sie als sehr athletischen Power Forward, der in der Regionalliga sicher eine gute Figur machen wird. Manager Jochen Bruch informierte, dass die Dauerkarten (auch die reservierten) ab sofort bei Lotto-Toto Herbst in Wasserburg erhältlich sind.

fd/Oberbayerisches Volksblatt 

Quelle: rosenheim24.de

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