Sie konnten gleich mehrere Titel abstauben

Erfolgreiches Wochenende für den Waginger Ruderverein 

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Louis Wolf (3. v. links) und Toni Schmid (4. von links) sind Bayerischer Meister im Jungenzweier (13/14 Jahre).

Waging - Am Wochenende vom 20. und 21. Juli fanden in Schweinfurt die Bayerischen Meisterschaften im Rudern statt. Auch der Waginger Ruderverein nahm erfolgreich daran teil und konnte gleich mehrere Titel abstauben.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Mit einem bayerischen Meistertitel, einem Vizemeistertitel und einem hervorragenden dritten Platz kehren die Ruderer des Waginger Rudervereins von der Bayerischen Meisterschaft in Schweinfurt zurück. 

Toni Schmid und Louis Wolf hatten gleich zwei schwere Aufgaben zu meistern: neben dem Rennen zur Bayerischen Meisterschaft, wollten sie sich nachträglich für den Bundeswettbewerb im Jungenzweier (13/14 Jahre) qualifizieren. 

Den Vorlauf zur bayerischen Meisterschaft konnten Toni und Louis im Jungenzweier klar gewinnen. Im Finale mussten sie gegen die Lokalmatadoren aus Schweinfurt antreten, mit denen sie sich schon am letzten Wochenende in Nürnberg sehr spannende Rennen geliefert hatten. 

Nach dem Start lagen beide Boote auf gleicher Höhe. Zur Streckenhälfte konnte sich das Boot aus Schweinfurt sogar einen Vorteil herausarbeiten, den sie bis 150 Meter vor dem Ziel auf knapp eine Bootslänge ausbauten. Doch dann konterte Toni Schmid, erhöhte die Schlagzahl, und die beiden Waginger schoben sich Schlag für Schlag an ihren Gegnern vorbei und hatten auf der Ziellinie einen hauchdünnen Vorsprung. 

Beide waren überglücklich und wurden für ihre starke Willensleistung mit dem bayerischen Meistertitel belohnt. 

Für die Qualifikation zum Bundeswettbewerb wurde von den Verantwortlichen der Bayerischen Ruderjugend ein extra Rennen über die Langstreckendistanz von 3000 Metern angesetzt. Sehr welliges Wasser mit Großschifffahrt und Motorbooten erforderte von den jungen Ruderern eine ausgefeilte Technik. 

Toni Schmid und Louis Wolf kamen mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht, setzten sich gleich zu Beginn des Rennens entscheidend ab und bauten ihren Vorsprung bis ins Ziel kontinuierlich aus. So nahmen die beiden Waginger ihre Tickets zum Bundeswettbewerb, der Anfang September in München stattfindet, in Empfang. 

Am zweiten Wettkampftag zeigte der Waginger Jungenvierer (13/14 Jahre) mit Toni Schmid, Louis Wolf, Philipp Huber, Thorben Kausior und Steuerfrau Tabea Susin ein hervorragendes Rennen über die 1000 Meter. Vom Start weg lagen sie auf dem zweiten Platz, und konnten diesen bis ins Ziel verteidigen. Lediglich den Ruderern aus Regensburg mussten sie den Vortritt lassen und wurden Bayerischer Vizemeister. 

Jule Kausior ging am Sonntag im Mädchen Einer (14 Jahre) an den Start. Mit einem Sieg im Vorlauf, qualifizierte sie sich für das Finale am Nachmittag. Mit kräftigen Schubschlägen fuhr sie über die 1000 Meter Strecke und überquerte hinter den starken Ruderinnen aus Passau und Nürnberg als Dritte die Ziellinie. 

David Jahn startete im Einer der Leichtgewichte (15/16 Jahre), in dem mit 20 Ruderern größten Starterfeld der Regatta. Er zeigte im Vorlauf ein überzeugendes Rennen, doch reichte sein zweiter Platz nicht für die Teilnahme am Endlauf. 

Auch der Mixed-Vierer (13/14 Jahre) mit Philipp Huber, Jule und Thorben Kausior, Tabea Susin und Steuerfrau Samira Bauer erwischte einen schweren Vorlauf. Dem späteren bayerischen Vizemeister aus Regensburg konnten sie nur auf der ersten Streckenhälfte Paroli bieten, mussten dann aber abreißen lassen. Sie hatten Pech, da nur ein Vorlaufsieg zur Finalteilnahme gereicht hätte.

Pressemeldung des Waginger Rudervereins, Gudrun Englisch

Quelle: rosenheim24.de

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