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Beim Gastspiel in Schweinfurt

Waldkraiburgs Eishockeyspieler im Penaltyschießen: Dieser Löwen-Stürmer behielt die Nerven

Michal Popelka sicherte den Löwen mit dem entscheidenden Penalty den Sieg.
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Michal Popelka sicherte den Löwen mit dem entscheidenden Penalty den Sieg.

Nachdem bereits das Freitagsspiel gegen Kempten in die Verlängerung gegangen war, haben die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Sonntag in der Eishockey-Bayernliga gegen Schweinfurt wieder ein Spiel abgeliefert, das über die reguläre Spielzeit hinaus ging.

Schweinfurt – Entgegen dem Ausgang von Freitagspiel gegen Kempten, als Waldkraiburg das Spiel in der Verlängerung verlorm lief es in Schweinfurt besser für die Löwen. Am Ende konnten sich die Waldkraiburger im Penaltyschießen den Extrapunkt sichern.

Dabei hatte das Spiel alles, was man als Zuseher erwartet. Eine Zwei-Tore-Führung, welche die „Mighty Dogs“ im dritten Durchgang wieder aufholten. Eine Overtime die spannend, aber torlos blieb und ein Penaltyschießen, welches seinerseits auch noch einmal in die Verlängerung ging.

Stürmer musste als Verteidiger ran

Das erste Drittel war sehr ausgeglichen. Wobei die „Mighty Dogs“ etwas zwingender vor das Tor der Löwen kamen, welche im Gegenzug jedoch verteidigten, als ginge es um ihr Leben. Hierbei muss auch erwähnt werden, dass Tim Ludwig, seines Zeichens Stürmer bei den Löwen, an diesem Abend als Verteidiger eingesetzt wurde. Zusammen mit Partner Lars Bernhardt machte er einen hervorragenden Job und trug einen großen Teil zur hervorragenden Verteidigungsarbeit des EHC Waldkraiburg bei.

Tor nach Entlastungsangriff

Nach etwas mehr als acht gespielten Minuten im Durchgang war es dann so weit. Jan Loboda zog in einem Entlastungsangriff aus dem linken Bullykreis aufs kurze Eck und traf die Lücke zwischen Schweinfurts Goalie Roßberg und dem Torpfosten zum 0:1-Pausenstand.

Nach 12 Sekunden im 2. Drittel der Ausgleich

Das zweite Drittel begann mit einem „Hallo wach“ für den EHC Waldkraiburg. Gerade mal zwölf Sekunden waren gespielt, als Schweinfurt den Spielstand egalisierte. Dylan Hood war es, der auf Zuspiel von Knaup und Sides das Löwenherz erschütterte. Nach weiteren sechs Minuten schlug es das nächste Mal im Tor ein, diesmal wieder hinter Roßberg. Jan Loboda feuerte einen seiner Schüsse von der blauen Linie ab, dieser konnte jedoch noch geblockt werden, fiel ihm aber erneut vor den Schläger.

Doppelschlag von Waldkraiburg

Entzückt von dieser neuen Möglichkeit fasste sich der Slowene erneut ein Herz und feuerte, diesmal aus der Halbposition, ein weiteres Mal und traf zum 1:2. Zwei Minuten danach fiel der nächste Treffer für die Industriestädter. Nach einem hervorragenden Solo von Leon Judt kam der Puck zu Brenninger, der Sturmpartner Popelka bediente und der Tscheche dankte es ihm mit einem Tor.

Im dritten Durchgang ging es erneut kurzweilig und ausgeglichen zur Sache. Es dauerte länger als zwölf Sekunden, ehe Schweinfurt den eigenen Treffer markierte. Nach etwas mehr als vier Minuten im Drittel war es Joey Sides, der Christoph Lode im Tor keine Chance ließ. Etwa fünf Minuten vor Ende kassierte Florian Maierhofer eine Strafe wegen eines Stockschlags. Diese zweiminütige Überzahl nutzten die „Mighty Dogs“ prompt, um durch Lucas Kleider den Ausgleich zu erzielen.

Popelka verwandelte

In der Verlängerung spielte erst Waldkraiburg, begünstigt durch eine Überzahl aus der regulären Spielzeit, vor dem Tor der Mighty Dogs, jedoch ohne zwingend zu werden. Auch Schweinfurt brachte keine Heldentaten zustande und so kam es zum Penaltyschießen. Hier erzielte Florian Brenninger den ersten Treffer der Löwen. Dieser konnte von Schweinfurt noch einmal ausgeglichen werden. Im vierten Durchgang legten die Löwen mit einem Treffer von Michal Popelka, der vorher bereits einmal an Roßberg scheiterte, vor. Schweinfurt hingegen scheiterte am erneut starken EHC-Rückhalt Christoph Lode.

Statistik: ERV Schweinfurt – EHC Waldkraiburg 3:4 n.P. (0:1/1:2/2:0/0:0) EHC Waldkraiburg: Christoph Lode (Rudolf Schmidt) – Bernhardt, Felix Lode, Daniel Schmidt, Cejka, Loboda, Seifert – Philipp Lode, Brenninger, Ludwig, Hefke, Decker, Popelka, Judt, Maierhofer, Zimmermann.

Tore: 0:1 (9.) Loboda (Brenninger, Popelka), 1:1 (21.) Hood (Knaup, Sides), 1:2 (27.) Loboda (Popelka, Brenninger), 1:3 (29.) Popelka (Brenninger, Judt), 2:3 (45.) Sides, 3:3 (57.) Kleider (5 – 4 ÜZ), 3:4 (65.) Popelka (Penalty); Zuschauer: 424; Strafen: EHC Waldkraiburg 8 + 10 (C. Lode), ERV Schweinfurt 2.

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