Ein Sieg fehlt noch zum Meistertitel

+
Anne Breitreiner erzielte 21 Punkte für Wasserburg.

Oberhausen - Ein Sieg fehlt den Wasserburger Basketball-Damen noch zum Deutschen Meistertitel! In Oberhausen holten die Mädels jetzt den zweiten Erfolg in der Best of Five-Serie.

Mit einem souveränen 75:61 (38:34)-Sieg bei evo New Basket Oberhausen holten sich die Basketballerinnen vom Inn in der Best-of-Five-Finalserie der DBBL den zweiten Erfolg und können schon am nächsten Mittwoch in der heimischen Badria-Halle alles klar machen und sich das Double 2014 und den achten Meistertitel holen. Die Wasserburger waren in Oberhausen von Beginn an in Front, führten schnell mit 11:2 (3. Minute). In der Folge ließen sie die New Baskets, die weiter auf ihre Nationalspielerinnen Birte Thimm und Sarah Zierhut verzichten mussten, aber wieder näher herankommen und mussten kurz vor Ende des ersten Viertels fast den Ausgleich hinnehmen. Sechs Gästepunkte in Folge erhöhten den Vorsprung aber wieder auf 25:17.

Einen ähnlichen Verlauf nahm der zweite Spielabschnitt: Die Damen von Bastian Wernthaler und Wanda Guyton legten los wie die Feuerwehr und sorgten bis zur 17. Minute für eine komfortable 14-Punkte-Führung. Doch mit einem 12:0-Lauf egalisierten die Gastgeberinnen auch diesen Rückstand wieder bis auf zwei Punkte. Den Schlusspunkt der Halbzeit setzte aber Wasserburgs Emma Cannon, die einmal mehr mit 26 Punkten und 14 Rebounds die überragende Spielerin auf dem Feld war, und so ging es mit 38:34 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ging es erstmal zäh weiter, aber die Innstädterinnen konnten sich bis auf zehn Punkte absetzen. Doch es folgten zu Beginn des vierten Viertels acht Oberhausener Punkte, die Wernthaler zu einer Auszeit zwangen: „Da muss ich mir einen Vorwurf machen. Die Auszeit hätte ich früher nehmen müssen. Doch Kompliment an die Mannschaft, sie hat sich sehr gut aus dieser schwierigen Situation herausgespielt.“ Mit 21:9 Punkten in den restlichen sieben Minuten ließen die Wasserburgerinnen keine Zweifel mehr am Sieg aufkommen.

„Ich bin sehr stolz auf das Team. In dieser sehr lauten Halle ist es immer schwierig“, so der Coach, der allerdings vor allem in der Reboundarbeit noch Verbesserungspotential sieht: „Alles in allem war das aber eine sehr souveräne Vorstellung, wir waren immer in Führung. Jetzt wollen wir am Mittwoch den Sack zu machen und zuhause die Meisterschaft feiern!“

Es spielten: Stina Barnert (5 Punkte / 8 Assists), Anne Breitreiner (21 Punkte), Svenja Brunckhorst, Emma Cannon (26 Punkte / 14 Rebounds), Martina Dover, Melissa Jeltema (11 Punkte / 10 Rebounds), Tiina Sten (8 Punkte), Steffi Wagner (4 Punkte) und Veri Wernthaler.

soa/TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser