Basketballerinnen müssen nach Schwabach

Basketballerinnen wollen einen obendrauf setzen

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Wasserburg - Nach drei Heimspielen muss die Regionalliga-Damen-Mannschaft des TSV Wasserburg mal wieder auswärts zum Aufsteiger Schwabach.

Nach drei Heimspielen, heißt es nun am Samstag, für die Regionalliga-Damen-Mannschaft des TSV Wasserburg mal wieder alle Sachen in den Bus packen und auf geht’s nach Schwabach – die vorletzte Fahrt in dieser Saison – wo um 18 Uhr das nächste Spiel für die Innstädterinnen startet.

Der Aufsteiger des TV 48 Schwabachs hatte es bis jetzt sehr schwer, sich an das Klima in der Regionalliga Südost zu gewöhnen und sich gegen altgestandene Mannschaften zu behaupten. Erst zwei Spiele konnte die, im Schnitt auffallend junge, Truppe um einen erfahrenen Trainer Herbert Geishöfer für sich entscheiden und ganze elf gingen bis jetzt auf die Negativ-Seite des Schwabacher Kontos ein.

Mit dieser Bilanz stehen sie momentan auf dem letzten Tabellenplatz; jedoch punktgleich mit dem Vorletzten, Jahn München, welchen sie bereits besiegen konnten. Acht Niederlagen in Folge – ein hartes Bort für jede Mannschaft. Anders als die Wasserburgerinnen, die die letzten drei Partien als Sieger vom Parkett gehen konnten, laufen die Gastgeber seit fast drei Monaten dem nächsten Sieg hinten nach. Wer jetzt glaubt, dass Spiel wird mit Sicherheit eine eindeutige Sache, der sei vor voreiligen Schlüssen gewarnt. Natürlich scheinen die Oberbayern, bei einem Blick auf die Tabelle, mit Rang Sechs (punktgleich mit dem Fünften) bei sieben Siegen und ebenso vielen Niederlagen, den Gastgebern deutlich überlegen, doch Schwabach hat mit einem Sieg gegen den Zweiten aus Nördlingen gezeigt, dass sie durch aus Waffen besitzen.

Der größte Fehler wäre, die Gegner von diesem Spieltag zu unterschätzen, gewann man doch das Hinspiel, vor einem viertel Jahr, souverän und noch gar nicht in Bestbesetzung mit 93:65. Im Lager der Wasserburger sollte wieder sowas wie Routine eingekehrt sein, denn der Trainer Mihael Zovko ist wieder zurück.

Doch was wäre eine Woche ohne Turbulenzen? Das Bild von optimalen Trainingsbedingungen wurde von krankheits- und studienbedingten Ausfällen getrübt und wer am Samstag die Reise nach Schwabach antreten kann, wird erst am Freitag im Abschlusstraining geklärt werden können. Trotz aller Umstände wollen die Innstädterinnen an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und, dem nicht genug, noch einen obendrauf setzen.

Ein wichtiger Zug dafür wird es sein, das Penetrieren zum Korb zu unterbinden, sowie Würfe der Nah- und Mitteldistanz zu erschweren. Würfe außerhalb der Dreipunktelinie zählen nicht zu den Spezialitäten der Gastgeberinnen; in der bisherigen Saison erzielten sie genau sechs Treffer aus dieser Entfernung. Die Wasserburgerinnen netzen im Schnitt 4,5 Dreierwürfe pro Spiel ein. Es wird aller Voraussicht eine sehr schnelle Partie mit überwiegender Mannverteidigung werden, denn diese sind Schlüssel beider recht jungen Mannschaften.

Aufpassen müssen die Oberbayerinnen in diesem Spiel auf die Centerin Katharina Kreklau, welche mit 15,1 Punkten/Spiel unter den Top Ten der besten Werfer der Liga steht. Unterstützung bekommt sie dabei von Sara Hansel und Anna Furmann, die auch im Schnitt zweistellig punkten. Gelingt es dem TSV seine Vorteile auszuspielen und dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen, könnte es gelingen, dass der neue Spruch auf dem Rückweg „Four in a row“ lautet.

Pressemeldung TSV 1880 Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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