Gegen starken Aufsteiger

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Ali Karadzic wird hinter den Spitzen agieren.

Wasserburg - Mit einem 2:1-Erfolg im Nachholspiel des 7. Spieltages gewann der VfR Garching zu Hause gegen Starnberg und kletterte auf Rang drei in der Tabelle.

Nach Tabellenführer Unterföhring bekommt es der TSV Wasserburg heute, 14.30 Uhr, also wieder mit einer Mannschaft aus der Spitzengruppe zu tun. Da das Badria-Stadion gesperrt ist, wird auch das vierte Heimspiel der Saison in der Wasserburger Altstadt ausgetragen.

Garchings Spielertrainer Daniel Weber gab sich schon vor der Saison zuversichtlich, da er "nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollte" und einen "einstelligen Tabellenplatz" als sein Ziel ausgab. Forsche Töne für eine Mannschaft, die erst ein 3:1 im Relegationsspiel gegen Peterskirchen in die Bezirksoberliga brachte. Bislang läuft es für den Vizemeister der Bezirksliga Nord nach Plan. 13 Punkte aus sieben Partien sind eine gute Ausbeute. Die Mannschaft ist vom Aufstieg beseelt, bis auf den 39-jährigen Christian Brenner wurden alle Spieler gehalten und die Truppe mit vier Neuzugängen verstärkt. Darunter befindet sich mit Andreas Felsner ein höherklassig erfahrener Mann für die Offensive. Vor zwei Wochen gab zudem mit Dennis Niebauer Garchings bester Spieler sein Comeback. Der 21-jährige Spielmacher musste wegen einer Bandscheibenoperation lange pausieren, hält konditionell aber bereits eine Halbzeit durch.

Respekt, aber keine Angst

Obwohl Garching in der Tabelle weit vor den Löwen steht, hat man im Wasserburger Lager Respekt, aber keine Angst. Woher auch? Die Innstädter haben in Unterföhring gesehen, dass sie mehr als nur mithalten können. Bei optimaler Chancenverwertung hätte man den Tabellenführer besiegen können. Die Diskussion um die Chancenverwertung zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Viel wichtiger aber ist, dass die Mannschaft intakt ist und der Zusammenhalt stimmt. Mit einem Mannschaftsausflug haben sich die Löwen auf die kommenden Aufgaben eingeschworen und hoffen, dass sie bald wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Ausgerechnet jetzt muss Trainer Miro Datko aber auf Philipp Kleinschwärzer verzichten, der im Urlaub ist. Für ihn dürfte Thomas Köck dieses Mal als zweite Spitze auflaufen und Ali Karadzic hinter den Spitzen agieren. Durch die Absenz von Kleinschwärzer muss Datko wiederum die Mannschaft umstellen, die in Unterföhring eine ordentliche Leistung gebracht hat. Mit Thomas Brandl steht Datko für die Schlussminuten ein torgefährlicher Mann zur Verfügung. Nach Knieproblemen kommt der Angreifer allmählich wieder in Schwung und sammelte Spielpraxis in der Reserve. jah

Quelle: rosenheim24.de

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