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Hightower und Prötzig gehen

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Der Vertrag von Carlene Hightower wurde nicht mehr verlängert.

Wasserburg - Weihnachten ist die große Zeit des Kommen und Gehens in der Basketball-Bundesliga. In der Wasserburger Basketballmannschaft verabschieden sich gleich zwei Spielerinnen.

Auch der TSV Wasserburg hat in den vergangenen Jahren mehrmals vor der Rückrunde nachgelegt und sich personelle Wünsche erfüllt. Anders in diesem Jahr: Mit zwei Spielerinnen weniger müssen Wanda Guyton und Hans Brei in der Rückrunde planen, Ersatz wird es nicht geben.

Carlene Hightower und Nadja Prötzig haben über die Feiertage die Innstadt verlassen. Die 21-jährige Aufbauspielerin hat das Rückfahrticket aber schon in der Tasche. Prötzig wird an den Zweitligisten Osnabrück nur ausgeliehen, Wasserburg könnte sie im Februar schon wieder zurückholen. Sie soll nach ihrer Kreuzbandverletzung Spielpraxis sammeln, die sie im Kampf um die Meisterschaft in Wasserburg wohl nur schwer bekommen hätte. "Die ersten Trainingseindrücke waren durchwegs positiv, aber sie muss sich erst langsam wieder an Körperkontakt gewöhnen. Da wir mit Brunckhorst, Ohanian, Pop, Thoresen und Porter-Talbert auf den Guard-Positionen gut besetzt sind, haben wir Nadja ausgeliehen", meint Trainer Brei. Die Juniorennationalspielerin hat noch einen Vertrag bis 2012 und wird spätestens in der kommenden Saison wieder im rot-weißen Trikot auflaufen.

Nadja Prötzig wurde an Zweitligist Osnabrück ausgeliehen.

Der Abgang von Carlene Hightower ist dagegen endgültig. Die US-Amerikanerin hatte bereits den gesamten Dezember pausiert. Schon seit Saisonbeginn hatte sie über Rückenbeschwerden geklagt, die letztlich nicht mehr auszuhalten waren, trotz bester physiotherapeutischer Betreuung von Hans Friedl. Mannschaftsarzt Dr. Oliver Braunsperger diagnostizierte schließlich einen schweren Bandscheibenvorfall und schlug eine intensive konservative Rehabilitation oder eine sofortige Operation vor. Weiter Basketball zu spielen sei zu riskant und berge die Gefahr langfristiger Schäden. Hightower wollte trotzdem unbedingt weiterspielen, da machten die Wasserburger Verantwortlichen aber nicht mit. Die Vereinbarung mit der 24-jährigen Flügelspielerin war ohnehin nur bis Weihnachten datiert und wurde nicht verlängert. Wasserburg stattete sie noch mit den nötigen finanziellen Mitteln aus, um sich in den USA behandeln zu lassen. Inzwischen soll Hightower aber bei einem anderen Bundesligisten im Probetraining sein.

Angesichts der Abgänge ist umso wichtiger, dass Sequoia Holmes und Tiffany Porter-Talbert beim Vizemeister bleiben. Die beiden "späten" US-Neuzugänge haben das Trainerduo voll überzeugt. Sie bringen Athletik, verstärken Defensive und Offensive gleichermaßen. Schon am Sonntag steht das nächste Saisonziel auf dem Spiel, wenn es um 16 Uhr gegen die Rhein-Main Baskets um den Einzug ins Final-Four um den DBBL-Pokal geht.

fd

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