Erneuter Transfer-Coup beim TSV Wasserburg

Europameisterin (18) verstärkt Basketball-Damen

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Leonie Fiebich spielt ab sofort bei den Wasserburger Basketballerinnen. 
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Wasserburg - Die Transfers scheinen kein Ende zu nehmen: Nun ist der Baskteball-Abteilung ein echter Coup gelungen: Leonie Fiebich, eine waschechte Europameisterin, spielt ab jetzt beim TSV Wasserburg. 

Nach den Verpflichtungen der letzten Tage unter anderem von Laura Hebecker, Jennifer Schlott und Svenja Brunckhorst sowie einer neuen erstmals weiblichen Trainer-Spitze ist bei den Wasserburger Basketballerinennen ein weiterer Transfer gelungen: Leonie Fiebich feierte erst vor einer Woche mit der deutschen U18-Nationalmannschaft den ersten Kontinentaltitel eines Jugendteams des Deutschen Basketballbundes überhaupt. Nun spielt sie bald in der Innstadt. 

„Da haben wir einen echten Coup gelandet“, freuen sich die sportliche Leiterin Gaby Brei und Robert Dresp von der Abteilungsleitung über die Verpflichtung eines der größten Nachwuchstalente in Europa, das zudem noch aus Oberbayern kommt: „Leonie ist ein wichtiger Mosaikstein für unser Konzept, vermehrt auf junge und einheimische Spielerinnen zu setzten.“ 

Leonie Fiebich (rechts) im Trikot von Jahn München aus der letzten Saison. 

Für die 18-jährige Leonie Fiebich waren die Nähe zu ihrer Heimat Landsberg und die Kaderzusammenstellung in Wasserburg ausschlaggebend. „Außerdem kann ich hier Basketball und Schule optimal verbinden“, sagt die Flügelspielerin mit einem Gardemaß von 1,92 Meter, die die Innstadt schon bei ihrer Reha nach der im Frühjahr 2017 erlittenen Knieverletzung gut kennengelernt hat und jetzt die Wasserburger FOS besuchen wird: „Ich will hier viele neue Erfahrungen sammeln und so viel wie möglich von den Coaches und Spielerinnen dazulernen, aber vor allem Alles aus dieser Saison rausholen und hoffentlich viele Erfolge feiern.“ 

Die steile Karriereleiter der 18-Jährigen:

Große Erfolge feierte Fiebich, die bei der DJK Landsberg und in den letzten Jahren bei der TS Jahn München eine hervorragende Ausbildung genossen hat, in ihrer Karriere bereits viele, die größten aber in diesem Sommer. Frisch zurückgekehrt von ihrem Kreuzbandriss erreichte sie mit der Bundesliga-Mannschaft aus der Landeshauptstadt das Finale um den Aufstieg in die 1. Liga und scheiterte nur knapp. Fiebich steuerte in zehn Spielen durchschnittlich 16,2 Punkte, 7,4 Rebounds, 2,1 Assists und 2,4 Steals bei und zählte so zu den Top Ten-Scorerinnen der 2. DBBL Süd. Sie versenkte dabei über 40 Prozent ihrer Dreipunktwürfe

Für die U17-Bundesliga-Mannschaft des Jahn stand sie in dieser Saison zwar nur in einer Partie auf dem Parkett, doch verhalf sie ihrem Team mit 24 Punkten im Finale zum Gewinn der deutschen Meisterschaft. Im August folgte der nächste Titel: Bei der EM in Udine holten sich die deutschen U18- Mädchen den Titel und die Quali für die U19-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr

Die 18-Jährige hat eine steile Karriereleiter erklommen. 

„Krasse Erfahrungen“ gemacht

Die Landsbergerin, die aus einer richtigen Basketballfamilie kommt, war mit 11,7 Punkten, 8,7 Rebounds und 2,3 Assists pro Partie eine wichtige Stütze ihres Teams und wurde auch angesichts von 22 Punkten beim 67:54-Finalsieg gegen Spanien ins Allstar-Team des Turniers gewählt. 

„Das waren krasse Erfahrungen für mich“, berichtet Fiebich: „Ich bin sowohl menschlich, als auch basketballerisch an dieser Herausforderung gewachsen. Ich hab gelernt mit Druck umzugehen und in wichtigen Situationen cool zu bleiben.“

mb/Pressemitteilung TSV Wasserburg 

Quelle: wasserburg24.de

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