DBBL-Pokal: Top 4 in Marburg

Wasserburg will Pokalsieg Nummer Sieben

Wasserburg- Jetzt wird es ernst: Vor dem Start der Play-Offs wird der erste Titel 2016 am Wochenende beim hochkarätig besetzten DBBL-Pokal-Top 4 in Marburg vergeben.

Die Wasserburger Basketball-Damen, die sich zum dritten Mal für das Final-Turnier qualifiziert haben, wollen sich den dritten Pokal-Titel in Folge und den siebten seit 2005 holen.

Dabei treffen die Innstädterinnen am Samstag um 17 Uhr im Halbfinale auf den BC Pharmaserv Marburg – ein gutes Zeichen, denn auch im Vorjahr in Herne konnte man auf dem Weg ins Endspiel die Gastgeber ausschalten. Das erste Semifinale bestreiten um 14 Uhr der Herner TC und die Rutronik Stars Keltern.

Damit sind vier der fünf besten Team der DBBL-Hauptrunde bei diesem Top 4 vertreten - lediglich Saarlouis fehlt. Die Saarländerinnen wurden im Viertelfinale vom TSV Wasserburg mit 81:61ausgeschaltet. Im Achtelfinale besiegte der Titelverteidiger aus Oberbayern, der wie alle Erstligisten in der ersten Runde ein Freilos hatte, Osnabrück mit 75:68, Bamberg aus der 2. DBBL Süd hatte in der zweiten Runde beim 89:27 keine Chance.

„Wir freuen uns auf ein spannendes Turnier und sind richtig heiß“, so Wasserburgs Head-Coach Georg Eichler, der äußerst zufrieden mit der Trainingswoche ist: „Wir haben uns hochkonzentriert auf die Aufgabe vorbereitet. Wenn wir unser Spiel aufs Parkett bringen, sehe ich sehr gute Chancen.“ Marburg sei zuletzt in der Liga-Hauptrunde mit 104:67 deutlich geschlagen worden, allerdings dürfe der Heimvorteil für den Tabellenfünften nicht unterschätzt werden.

Entscheidend ist für Eichler wie immer die Verteidigung: „Vor dem eigenen Publikum fallen die Würfe normalerweise noch leichter. Da müssen wir immer hautnah am Gegner dran sein und dürfen keine leichten Chancen zulassen.“ Marburg hatte auf dem Weg ins Pokal-Halbfinale keine Probleme, sich gegen Opladen (2. DBBL Nord), Halle (1. DBBL) und Bad Aibling (2. DBBL Süd) durchzusetzen.

In der Liga holte sich das Team von Coach Patrick Unger insgesamt 13 Siege.

Topscorerin war dabei mit durchschnittlich 14,3 Punkten die US-Amerikanerin und „Scharfschützin“ Katlyn Yohn, die bei einer hervorragenden Trefferquote von 42 Prozent insgesamt 62 Dreier erzielte und damit die Liga mit großen Abstand anführt. In der Punkteliste folgen Finja Schaake (11,5 Punkte im Schnitt), Tonisha Baker (9,6) und Svenja Greunke (9,2). Insgesamt verfügt die Mannschaft aus Hessen über eine starke Neuner-Rotation mit Einsatzzeiten zwischen knapp 15 und 25 Minuten.

Im anderen Halbfinale ist der Tabellendritte für Georg Eichler der Favorit: „Ich schätze Herne einfach stärker ein als Keltern, das zwar mit Magali Mendy ihre Topscorerin nach Verletzung wohl wieder dabei haben wird, aber mit weiteren Ausfällen zu kämpfen hat.“ Bleibt abzuwarten, welcher der vier Top 4 Teilnehmer sich für welches Spiel am Sonntag qualifiziert:

Um 12 Uhr spielen die Verlierer der beiden Halbfinale um Platz Drei, um 15 Uhr steigt das große Finale um den DBBL-Pokal 2016. Wer nicht wie die zahlreichen Wasserburger Fans – der Fanclub zum Beispiel reist mit einem großen Bus nach Marburg – beim Top 4 dabei sein kann, kann die Spiele über Live-Stream und Live-Scouting verfolgen.

Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live.

Spielplan des DBBL-Pokal-Top 4 in Marburg (Kleine Georg-Gaßmann-Halle, Leopold-Lucas-Straße):

Halbfinalspiele am Samstag, 19.03.2016

•14 Uhr: Rutronik Stars Keltern – Herner TC

•17 Uhr: BC Pharmaserv Marburg – TSV 1880 Wasserburg

Finalspiele am Sonntag, 20.03.2016

•12 Uhr: Spiel um Platz 3

•15 Uhr: FINALE

Pressemitteilung: TSV Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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