Zwei Niederlagen, ein Sieg

Rosenheim - Nicht gerade vom Glück begleitet war der Saisonstart der Fußball-Junioren des TSV 1860 Rosenheim in der Bayern- und Landesliga.

Während die als Aufsteiger und damit krasser Außenseiter nach Unterhaching gereiste U17 lange gut mithielt mit einem der großen Titelfavoriten in der eingleisigen Bayernliga, schließlich aber doch 1:3 unterlag, verpasste es die U19 in der Landesliga beim FC Kempten, die spielerische Überlegenheit in Tore umzusetzen und verlor in letzter Minute noch mit 0:1.

In der 90. Minute entschied ein Freistoß aus 40 Metern die Partie zu Gunsten der Allgäuer. Dabei war 1860-Trainer Thomas Zetterer mit seinem Team gar nicht unzufrieden, sah eine gute, kompakte Mannschaftsleistung. Aber auch wieder das alte Problem: "Die Chancenauswertung war einfach zu schwach. Wenn es zur Pause 3:0 steht, kann sich Kempten nicht beschweren." Vom Gastgeber war im ganzen Spiel nichts zu sehen, das Spiel machten die Sechziger, die auch hinten sicher standen und nichts anbrennen ließen. "Durch den Freistoß, der auf unerklärliche Weise bei uns im Tor landete, wurden wir um den Lohn unserer Arbeit gebracht", lamentierte Zetterer. Die Enttäuschung und auch der Ärger waren nach dem Spiel riesengroß. Am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Starnberg gilt es nun, aus den Chancen wieder Tore zu machen.

Trotz einer 1:0-Pausenführung verlor die U17 des TSV 1860 beim Debüt in der eingleisigen Bayernliga bei der SpVgg Unterhaching mit 1:3. Fabian Lautner hatte den Aufsteiger aus Rosenheim mit dem ersten Angriff bereits nach zwei Minuten durch einen Linksschuss in Führung gebracht. Dank einer guten kämpferischen Leistung konnte Unterhaching, das um den Meistertitel mitspielen will, in der ersten Halbzeit nur wenige Chancen verbuchen. In der zweiten Halbzeit wurde der Druck auf das Rosenheimer Tor immer größer. Trotzdem bedurfte es etwas Glück auf Seiten der Hachinger für Torerfolge: Erst sprang ein Fernschuss von Fischer vom Innenpfosten in das Tor und sieben Minuten später prallte der Ball bei einem Freistoß aus 30 Metern an die Latte und vom Rücken von Torwart Sappl ins Netz. In den letzten Minuten lösten die Rosenheimer den Deckungsverbund auf, kamen aber bis auf einen Kopfball von Michael Denz kaum zu Chancen. In der vorletzten Minute sicherte Sorosh mit dem 3:1 den dennoch verdienten Sieg der Hachinger.

Einen Erfolg aber gab es doch für den Nachwuchs der Sechziger: Beim Start in die Bezirksoberliga hatte die U16 vor allem in der ersten Halbzeit Probleme, Lücken in der massiv stehenden Ampfinger Abwehr zu finden, siegte aber letztlich doch mit 2:0. Bei zwei Großchancen hatten die Gäste allerdings Glück, dass sowohl Wiggerl Räuber, als auch Mandi Lang das Tor nicht trafen. Die zweite Halbzeit wurde beidseitig offener gespielt und so entstand nach schöner Vorarbeit von Hamza das 1:0 durch Raphaele Diestelhorst. Nach der vierten Auswechslung durch Trainer Robert Ortmeier kam in der Schlussphase noch einmal mehr Schwung in die Angriffsaktionen und so konnte Mandi Lang auf Zuspiel von Philipp Maier das 2:0 erzielen.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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