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In der Eishockey-Bayernliga

Zwei Spiele gegen „brettharte“ Gegner: So möchte Waldkraiburg raus aus dem Untergeschoss

Leon Decker feierte zuletzt sein Comeback und trug sich dabei gleich in die Torschützenliste ein.
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Leon Decker feierte zuletzt sein Comeback und trug sich dabei gleich in die Torschützenliste ein.

Bereits zu besseren Waldkraiburger Eishockey-Zeiten haben die beiden Wochenend-Gegner den Löwen Probleme bereitet. Trotzdem will die Berwanger-Truppe mit zwei Siegen raus aus aus dem Untergeschoss der Tabelle.

Waldkraiburg – Nach der zwar schwer verdaulichen, aber dennoch verarbeiteten, Derby-Niederlage greift der EHC Waldkraiburg am Wochenende in der Eishockey-Bayernliga erneut an. Die Standortbestimmung in der Saison 2022/23 dürfte weitestgehend abgeschlossen sein – und vorerst wird es für die Löwen eher darum gehen, sich zum Ende der Vorrunde mindestens auf Platz acht wiederzufinden.

Aktuell auf dem elften Platz

Derzeit befindet man sich mit zwölf Zählern und einer gerade noch so positiven Tordifferenz auf dem elften Rang der Bayernliga und könnte sich – mit zwei starken Spielen und der Mithilfe der Gegner – am Sonntagabend auf dem neunten Platz wiederfinden. So viel nun zur mathematischen Theorie, in der Praxis sieht dieses Kunststück deutlich schwerer aus, warten doch mit den „Sharks“ aus Kempten (Freitag, 20 Uhr, Raiffeisen-Arena Waldkraiburg) und den „Mighty Dogs“ aus Schweinfurt (Sonntag, 18 Uhr, in Schweinfurt) zwei brettharte Gegner auf die Löwen, welche dem Team um Markus Berwanger auch zu besseren Zeiten immer wieder Probleme bereiteten.

Heimspiel gegen die Sharks

Am Freitag präsentieren die „Sharks“ vom ESC Kempten ihre Beisserchen in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg. Kempten steht mit 22 Punkten derzeit auf dem sechsten Platz der Tabelle, mit lediglich fünf Zählern Abstand zum zweiten Platz geht es für die Allgäuer in Waldkraiburg auch darum, den Anschluss nach ganz oben nicht zu verlieren oder sich – im besten Fall – den Platz von der EA Schongau zu schnappen. Dies wird die Mannen rund um Top-Scorer Lars Grözinger (sieben Tore, 13 Vorlagen) sicher noch ein Stückchen mehr motivieren. Was die bisherigen Spiele der Kemptener angeht, so gleichen diese teilweise einer Wundertüte. Zum einen nötigten sie dem EHC Königsbrunn eine Verlängerung und damit auch einen Punkt ab, zum anderen verlor man gegen die „Devils“ aus Ulm zu Hause mit 0:5. Und auch gegen Erding – dieses Jahr nicht gerade in einer Topform – unterlag man mit 1:3.

Die längste Auswärtsfahrt der Saison

Sonntagsgegner Schweinfurt kündigte im Laufe der Woche bereits an, am Sonntag keine Streicheleinheiten verteilen zu wollen. Für die Löwen gilt es jedoch erst einmal die längste Auswärtsfahrt der Saison zu bewältigen, wenn sie gen Unterfranken reisen. Im Ice Dome wollen es die Löwen jedoch auch vermeiden, unnötig „Leckerli“ zu verteilen und hoffen auf Schoßhündchen statt auf bissige „Mighty Dogs. Dieser Wunsch könnte jedoch unerfüllt bleiben. Schweinfurt, derzeit auf dem begehrten achten Platz, konnte in dieser Saison die wichtigen Aufgaben stets gut erfüllen und ging mit einem Sieg über Ulm und Verlängerungen gegen Peißenberg und Schongau auch schon mal die „Extrameile“ Gassi.

Topscorer Dylan Hood oder vielmehr seine Statistiken sollten gegnerischen Verteidigern zu denken geben. 15 Tore und 15 Vorlagen in elf Spielen schaffte der 32-jährige Kanadier bereits. Mit diesen Werten lässt er sogar Ligagrößen wie Bohumil Slavicek (Miesbach, 27 Punkte) oder Martin Podesva (Ulm, 28 Punkte) zurück.

Florian Maierhofer interner Topscorer

Der stärkste Scorer der Löwen hingegen ist Florian Maierhofer. Der Angreifer kann derzeit mit 15 Punkten glänzen, steht damit aber nur auf Platz 31 der Liga. Die Löwen sollten, wie man zuletzt erneut eindrucksvoll sehen konnte, wieder lernen, zu punkten. Am besten schon gegen Kempten und Schweinfurt am Wochenende.

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