Deutsche Meisterschaften Bogenschießen im Freien 2017

Bogensportler lieferten sich harte Wettkämpfe

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Achtelfinale der Junioren: Benedikt Schwarzer (r.) und Florian Babl (l.) im Kampf gegen die Konkurrenz aus Berlin (Mitte Carlo Schmidt)

Raubling - Bei den Deutschen Meisterschaften in Hallbergmoos kämpften rund 700 Teilnehmer in 19 Klassen um den höchsten nationalen Meistertitel. Die Eliteschützen aus den Vereinen unserer Region glänzten mit sehr guten Leistungen.

Mit großer Spannung verliefen die Wettkämpfe in der Damenklasse. In der Qualifikationsrunde gelang es Katharina Bauer mit 72 Pfeilen und 634 Ringe den 3. Platz für den Einzug ins Achtelfinale zu belegen. Ihre erste Gegnerin im K.O.-System konnte die junge Raublingerin mit 6:0 aus Wettkampf werfen. Im Viertelfinale traf die Titelverteidigerin aus dem Vorjahr auf ihre langjährige Konkurrentin, Michelle Kroppen aus Jena. Am Ende eines harten Kampfes, der über die maximale Anzahl von 5 Passen zu je 3 Pfeilen ging, stand es 3:7. Katharina Bauer schied somit gegen die spätere Silbermedaillengewinnerin aus und belegte in der Endwertung den 5. Platz. Franziska Bachl vom SV Pang hat in ihrem ersten „Damen“-Jahr die Qualifikation für die Meisterschaft leicht geschafft, blieb aber beim Saisonhöhepunkt etwas hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Ihr 29. Platz reichte nicht für die Finalteilnahme - mit 537 Ringen platzierte sie sich auf dem 29. Platz, der 37 Teilnehmerinnen in der Damenklasse.

In der ebenfalls stark besetzten Juniorenklasse qualifizierte sich Florian Babl vom SV Pang mit dem 4. Platz und 634 Ringen als bester bayerischer Teilnehmer für das Finale der 16 besten deutschen Junioren. Auf dem 12. Platz zog der Raublinger, Benedikt Schwarzer, in die Finalrunde ein. Mit 612 Ringen gelang es Schwarzer, sein persönliches Bestergebnis, zum richtigen Zeitpunkt zu platzieren. Im Achtelfinale traf Babel auf den Berliner, Carlo Schmidt, den er mit 6:0 vom Platz „fegte“. Benedikt Schwarzer konnte an seine Leistung aus der Vorrunde nicht anknüpfen und verlor mit 0:6 gegen Alexander Nehls aus Berlin. Im Viertelfinale war dann der Berliner der Gegner von Florian Babel. Der Rosenheimer brachte keinen Fuß mehr auf den Boden – somit ging dieses Match ebenfalls mit 0:6 an den Berliner. Florian Babl wurde in der Endabrechnung Achter und Benedikt Schwarzer wurde Neunter. Beide Schützen haben somit die beste Platzierung ihrer jungen Bogensportkarriere erreicht. Zusammen mit den beiden Raublinger Mannschaftskollegen, Stefan Gulden (24. Platz) und Markus Steiner (26. Platz) belegte Benedikt Schwarzer in der Mannschaftswertung mit 1714 Ringe den 4. Rang.

In der Schülerklasse A gelang es dem jungen Raublinger, Georg Aigner, sich einen der 50 Startplätze zu sichern. Mit 302 und 319 Ringe belegte er den 28. Rang. Georg Aigner schießt erst sein knapp zwei Jahren und gehört bereits heute zu den „top ten“ der Bayerischen Nachwuchsschützen. Johannes Stoiber von der SG Edelweiß Bruckmühl startete bei den Blankbogen Herren. Zu Beginn des Wettkampfes konnte er sich gleich in der Spitzengruppe platzieren. Zweitweis belegte er sogar den 3. Platz. Leider konnte er im zweiten Durchgang nicht bestehen und rutschte auf den 8. Platz zurück. Mit 302 und 267 Ringe bewies er sein Können und seine Zugehörigkeit nicht nur zur Bayerischen sondern nun auch zur Deutschen Blankbogenelite.

Die Herrenaltersklasse Recurvebogen ist die Klasse mit den meisten Teilnehmer. Hier platzierte sich Mathias Wambsganß vom SV Pang mit 618 Ringen auf einem hervorragenden 15. Platz.

Die Vereine der Region sind stolz auf ihre Schützlinge und mit den Leistungen sehr zufrieden. Es zeigte sich erneut, dass mit professioneller Nachwuchsarbeit ihre Talente in Deutschland ganz vorne dabei sind.

Pressemitteilung BSG Raubling e.V. - gh

Quelle: rosenheim24.de

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