Mit 17 Zählern auf Rang 7

Wellental der Gefühle endet zum Winter auf Platz 7

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Qualitative Kraft beim SV Laufen vorhanden, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten

Laufen (Salzach) - Laufen: Ein Wellental der Gefühle erlebte der SV Laufen in der Hinrunde der Kreisklasse 4 bis zur Winterpause hin. Mittlerweile haben sich die Salzachstädter im Mittelfeld eingefunden und rangieren mit derzeit 17 Zählern auf Rang 7.

Die Saison für den SV Laufen ließ sich unter Trainer Dieter Eckstein ganz gut an. Nach drei Heimsiegen (einer davon vom Sportgericht gestrichen) und einer Niederlage beim Spitzenteam des ASV Piding konnte man durchaus punktemäßig gut aufwarten. Doch jede Serie bricht einmal, und so auch die Heimserie des SV Laufen. Diese Siegesserie wurde Anfang September durch den TSV Berchtesgaden (3:3) unterbrochen. Auch die weiteren Heimspiele konnten nicht mehr gewonnen werden. Jedoch war die Eckstein-Elf dafür auswärts auf dem Posten und konnte hier wichtige Punkte fürs Mittelfeld einfahren. Nach 13 Spielen steht der SV Laufen mit 17 Punkten auf Platz 7. 5 Siege, 2 Unentschieden und 6 Niederlagen sind eine ansehnliche Bilanz. Kleine Sorgen bereitet allerdings die Defensive. Mit 28 Treffern stellt der SVL derzeit nach dem TSV Heiligkreuz die anfälligste Hintermannschaft. Mit 23 geschossenen Toren allerdings kompensiert sich dieser Wert deutlich und die Tabellenplatzierung dadurch mehr als berechtigt. Nach vorne jedoch ist der Weg mittlerweile ein wenig weit, nach hinten ist der Blick zu richten, denn ein stramm gestaffeltes Mittelfeld liegt nur drei Punkte vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Doch die Eckstein-Elf sollte in den verbleibenden Spielen, die 2019 ausgetragen werden, die qualitative Kraft haben der direkten Abstiegszone dauerhaft fern zu bleiben.

Die höchste Einsatzzeit beim SV Laufen verzeichnet Verteidiger Tobias Stockhammer mit 1.170 Minuten auf dem grünen Rasen gefolgt von Michael Hollinger (1.161) und Neuzugang Tobias Prantler (1.056). Die Torschützenliste der Kreisklasse 4 führen Tittmoninger und Pidinger Spieler an, die auch mit ihren Mannschaften die beiden Spitzenteams der Kreisklasse 4 sind. Albert Buxmann mit satten 17 Treffern schein uneinholbar schon im Winter mit einem halben Auge die Torjägerkanone buchen zu können. Buxmann wird gefolgt vom Tittmoninger Mannschaftskameraden Benedikt Berger (8 Treffer) und Hans Freimanner vom ASV Piding, der ebenfalls achtmal in die Maschen traf. Für den SV Laufen in den Top-Ten ist David Cienskowski auf Platz 8 mit sechs Treffern und Helmuth Putzhammer auf Platz 10 mit fünf Torerfolgen.

Wenn es also gelingen sollte, die Defensive zu den restlichen neun Spielen von insgesamt 22 Partien zu stabilisieren und in der Offensive noch schlagkräftiger zu werden, dann sollte ein Platz im Mittelfeld mit Blick nach oben durchaus in machbarer Reichweite sein und die Saison zufriedenstellend verlaufen. Wer weiß schon, was im Fußball nicht alles möglich sein kann.

SV Laufen

Quelle: BGland24.de

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