Priener Handball-Damen setzen Ausrufezeichen

Innsbruck mit toller Teamleistung geschlagen

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Prien am Chiemsee - Innsbruck kam, sah und verlor

Die aktuellen Trainingssituation lässt vor Spielen immer wieder die gleiche Frage aufkommen: Wie sieht die Überraschung heute aus? Erneut musste der noch immer von Verletzungen gebeutelte Kader mit 10 Spielerinnen antreten. Keine gute Voraussetzungen, um gegen die spielerisch starken Innsbruckerinnen zu bestehen.


Das Match begann sehr ausgeglichen und bis zur 20. Spielminute konnte sich keine Mannschaft absetzen. Nach 22 Minuten die erste 3-Toreführung und zur Halbzeit dann die die 14:9 Führung für Prien.

Nach der Pause kam Innsbruck besser ins Spiel und verkürzte bis zur 39. Minute auf 14:13. Es kamen Erinnerungen an die letzte Saison auf, hier wurden mehrere Spiele nach Führung noch abgegeben. Dieses Jahr ist alles anders...


Kleinere Umstellungen, kurze Pausen mit neuen Einzelaufgaben und der in dieser Saison sehr beeindruckende Kampfgeist der Prienerinnen drehten den Spielverlauf wieder in die richtige Richtung. In der 50. Minute führte Prien mit 20:17 und der Widerstand der Innsbruckerinnen schien gebrochen. Bis zur 58. Spielminute führe Prien sicher mit 25:22 und spielte die restliche Spielzeit sehr Clever bis zum Ende aus.

Der Endstand 25:23 war noch eine kleine Ergebniskosmetik, der dritte Heimsieg der Saison war eingefahren. Von Trainerseite kann man nur ein sehr grosses Lob an die gesamte Mannschaft aussprechen. In der Abwehr ungeahnte Stabilitäten und der gewohnt gute Angriff hatten die Halle an diesem Tag begeistert. Kommenden Samstag kommt dann um 17:40 München Süd/Blumenau in die LTG-Halle nach Prien. Der bis zu diesem Wochenende ungeschlagene Tabellenführer musste Federn lassen und scheint angeschlagen. Eine gute Chance für die Priener Mädels, den nächsten Coup zu landen. Grosser Dan gilt dem tollen Publikum, die lautstarke Unterstützung ist der 8. Spieler auf dem Feld und viele Gegner, am Samstag auch die Schiedsrichter sind solche lautstarke, aber stets faire Fans in der Bezirksoberliga nicht gewohnt.

Volker Weiland

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