Sieg im Achter für Waginger Ruderer

Erfolgreiches Abschneiden von Toni Schmid und Louis Wolf bei der 59. Internationalen Ruderregatta in Villach

Der Bayern-Achter (grüne Trikots) führt das Feld an.
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Der Bayern-Achter (grüne Trikots) führt das Feld an.

Waging am See - Die Internationale Ruderregatta in Villach, die in normalen Jahren für die bayerischen Athleten meist den Abschluss der Sommerwettkampfsaison darstellt, wurde dieses Jahr zum Saisonhöhepunkt umfunktioniert. Nachdem sowohl die Bayerische und Deutsche Meisterschaft ausgefallen waren, suchten die Trainer nach einem adäquaten Ersatz. Zur Regatta in Villach hatten neben vielen Vereinen aus Deutschland, Österreich, Slowenien und Italien auch der Tschechische Ruderverband seine Auswahlmannschaften geschickt.

Faire Bedingungen mit wenig Wind herrschten am ersten Wettkampftag. Gemeinsam mit Ruderern aus Aschaffenburg, Würzburg, Nürnberg und München starteten Toni Schmid und Louis Wolf im Junioren Achter U16 des Bayerischen Ruderverbandes. Ein gemeinsames Trainingswochenende zuvor sollte die Mannschaft zusammenschweißen.


Beim Vorrennen am Samstag erreichten sie einen zweiten Platz hinter der Mannschaft vom Landesruderverband Hamburg. Am Sonntag trafen sie wieder auf diese Mannschaft und konnten nun ihre Leistung nochmal deutlich steigern: das Zusammenspiel im Boot funktionierte wesentlich besser, die Erfahrungen aus dem Vorrennen konnten umgesetzt werden und so verwies man in einer Zeit von 4:42, 57 das Hamburger Boot auf den zweiten Platz und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Auch die Boote aus Tschechien, Slowenien und Südwestdeutschland hatten keine Chance.

Louis Wolf startete zudem noch im Juniorenvierer U16 mit Ruderern aus Aschaffenburg und Nürnberg. Ein gemeinsames Trainingslager in den Sommerferien hatte diese vier Athleten zusammengebracht. Bei insgesamt 10 gemeldeten Booten wurden auch hier am Samstag Vorläufe gefahren: mit einem zweiten Platz hinter dem Boot vom Landesruderverband Baden-Württemberg konnte man sich für das Finale A qualifizieren.


Der Endlauf am Sonntag war ein echter Kraftakt: nach dem bereits absolvierten Achterrennen ging es erneut auf die 1500 m Strecke. Über lange Zeit konnte man dem starken Boot aus Südwestdeutschland folgen, musste sich im Ziel jedoch mit den 3. Platz begnügen, hinter dem Sieger aus Baden-Württemberg und den Heimfavoriten vom Gastgeber RV Villach.

Die Trainer des Bayerischen Ruderverbandes zeigten sich zufrieden mit den Leistungen der Mannschaften – waren es doch für viele die einzigen Rennen der Saison. Die Athleten Waginger Ruderverein werden noch am 04. Oktober bei der 60. Sechs-Seen-Regatta in Gmunden ihre Sprintqualitäten unter Beweis stellen, bevor dann wieder das Wintertraining beginnt.

Gudrun Englisch (Pressewartin Waginger Ruderverein)

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