Valentin Rausch und Lukas Schwankner wollen mit den Bayernliga-Herren oben mitspielen

Zwei weitere Lokalmatadoren für den TVTBB

Auch in der Saison 2020/21 können die TVT-Basketballer auf das Zusammenspiel von Lukas Schwankner (Nr. 25) und Valentin Rausch (Nr. 6) bauen.
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Auch in der Saison 2020/21 können die TVT-Basketballer auf das Zusammenspiel von Lukas Schwankner (Nr. 25) und Valentin Rausch (Nr. 6) bauen.

Traunstein - Mit dem langjährigen Leistungsträger Valentin Rausch und dem talentierten Lukas Schwankner kann der TVTBB in der am Samstag beginnenden Bayernligasaison auf zwei weitere Eigengewächse im Kader zählen. Bei den Traunsteiner Basketballern freut man sich über die Vereinstreue und das große Engagement auf und neben dem Platz. So absolvierten beide etwa die Schiedsrichter-Ausbildung und waren in der Vergangenheit als Jugendtrainer in der Abteilung aktiv.

Seit fast einer Dekade ist Valentin Rausch nicht mehr aus dem Traunsteiner Basketball wegzudenken. Was 2011 in der ersten Herrenmannschaft im zarten Alter von 16 Jahren mit einem gewonnenen Pokalspiel gegen Wasserburg begann, entwickelte sich zu einer Traunsteiner Erfolgsstory. Die Aufstiege von der Kreis- bis in die Bayernliga befeuerte Rausch mit großen Leistungen auf und neben dem Spielfeld. Besonders durch seinen Spielwitz, die Leichtigkeit und sein facettenreiches Repertoire spielte sich der mittlerweile 25-jährige früh in die Herzen des Traunsteiner Publikums.


„Vale repräsentiert das Basketballgesicht des TV Traunstein wie kaum ein anderer Spieler” fasst Franz Buchenrieder zusammen, „sein technisches Talent und Können, sein Speed und seine positive Energie sind unübersehbar.” Des Weiteren sei Rausch stets in der Lage, defensiv und offensiv ein Spiel entscheidend zu beeinflussen. „Als Traunsteiner Eigengewächs sind wir stolz, mit Valentin einen noch jungen und doch schon spielerfahrenen Guard weiterhin in unseren Reihen zu wissen”, so der Abteilungsleiter und Sportdirektor des TVTBB.

Neben dem Platz engagiert sich der hauptberufliche Physiotherapeut mittlerweile in der Politik und wurde Anfang des Jahres in den Stadtrat gewählt. Daher sei „der Spagat zwischen Basketball, Beruf, Politik und vor allem Privaten natürlich schwierig, aber mit guter Planung machbar“, so Rausch. Bis vor einigen Jahren war er zudem als Jugendtrainer aktiv. Diese Tätigkeit, damals ausgeübt im Gespann mit Felix Gmeindl, trägt heute ihre Früchte. So coachten die beiden über sechs Jahre hinweg unter anderem Benedikt Riedel, Frederik Jürgens, Niklas Joerger, Florian Pavic und eben jenen Lukas Schwankner, der nun seit mehreren Jahren nachhaltig in die Rotation der ersten Herrenmannschaft drängt. Es sei „etwas besonders, jetzt zu sehen, was aus den Jungs und vor allem auch aus Lukas geworden ist“, so Rausch.


Dabei sind weitere Parallelen zwischen Rausch und Schwankner unverkennbar. Ebenfalls begann Lukas sehr früh mit dem Basketball und engagiert sich seit mehreren Jahren als Jugendtrainer und Schiedsrichter. Spielerisch ist er neben seinem hervorragenden Ballhandling aus der Distanz gefährlich und versucht darüber hinaus, besonders in der Verteidigung Akzente zu setzen. An seiner sportlichen Entwicklung arbeitet Schwankner ehrgeizig und konnte in der Vergangenheit als Lohn auch bei internationalen Turnieren der europäischen Jugendliga (EYBL) teilnehmen.

In der abgelaufenen Spielzeit überzeugte er nach einem längeren Auslandsaufenthalt vor allem in der zweiten Herrenmannschaft auf der Point Guard Position und konnte sich so noch weiter in den Fokus der Herren I spielen. Für diese neue Situation gibt er sich forsch: „Ich will mir so viel Spielzeit wie möglich erarbeiten und einen festen Stammplatz im Team erkämpfen.“ Trotz seines Studiums in der Ferne werde Schwankner „in jedem Training Vollgas geben und dafür während der Woche in Freising den Grundstein legen“. Bei den Zielen für die anstehenden Saison sind sich die beiden Guards einig: „wir müssen als Team versuchen, taktisch besser zu werden und auch technisch einen Schritt nach vorne machen. Dabei haben wir bereits letztes Jahr gezeigt, dass wir oben mitspielen können und das wollen wir auch dieses Jahr wieder bestätigen.“

SG/SK | Pressemitteilung TV Traunstein Basketball

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