Zweite Heimniederlage der Priener Handballer

Entweder, oder….

Prien a. Chiemsee - Für den TuS Prien stand das Spiel gegen den TSV Unterhaching 2 unter keinem guten Stern. In den letzten zwei Saisons waren es nur zwei Punkte aus vier Spielen, die man gegen die Mannschaft von Thomas Schibschild holte. Zudem musste man aus persönlichen Gründen auf Rechtsaußen Fabian Putz und Mittelmann Mike Haberberger verzichten, die sich bereits zum frühen Zeitpunkt der Saison als Leistungsträger entpuppten. Mit nur 12 Mann trat man also gegen die großgewachsenen Hachinger an und wollte den ersten Heimsieg der Saison holen. Dabei sah TuS-Trainer Wolfgang Beilhack schon vor dem Spiel das Problem in der Abwehr. Er war sich sicher, der Angriff würde laufen. Nur in der Defensive galt es das Spiel zu gewinnen. Und er sollte Recht behalten. Die frühere Anwurfzeit schien die Stimmung zu drücken und man hatte nicht das Gefühl, dass alle fit waren.

Das 3:3 nach drei Minuten sagt einiges über das schnelle Spiel aus, in dem sich beide Abwehrreihen wahrlich nicht von ihrer besten Seite präsentierten. Die gesamte erste Halbzeit war es ein offenes Spiel. Die Priener fanden vor allem über Raphael Bächtle immer wieder große Lücken in der TSV Defensive. Doch leider war es wie so oft die Chancenverwertung, die verhinderte, frühzeitig davonzuziehen. In der Verteidigung fand weder die 6:0, noch eine 5:1 Deckung Zugriff auf den TSV Rückraum. Immer wieder war es Gordon Mehring über Rückraum Rechts, der einen Ball nach dem anderen im Gehäuse des TuS unterbrachte. Wenn der Rückraum dann doch gut attackiert wurde, wussten die TSVler immer den Nebenmann oder den Kreisläufer ins Spiel zu bringen. Beim Stande von 15:16 wechselten beide Mannschaften die Seiten.


Dann kam wieder ein Bruch ins Spiel der Chiemseer. Verschlafen und unkonzentriert kamen sie aus der Kabine und ließen sich von den Gegnern überlaufen, die ihrerseits verbessert in der Deckung auftraten. So ließ der TuS Angriff die Durchschlagskraft vermissen und in der Abwehr fanden weder Abwehr noch Torhüter Zugriff auf Ball und Gegner. Mit 19:26 sah man sich bereits nach zehn Minuten im zweiten Abschnitt hinten. Die offensive 3:2:1 und teilweise Manndeckung brachten auch nicht den gewünschten Erfolg und Unterhaching setzte sich mit 25:34 ab. Doch Prien raffte sich auf und nach 45 Minuten stieg dann auch die Stimmung in der Ludwig-Thoma-Halle. Gemeinsam mit den Fans verkürzte der TuS mit einer guten Mannschaftsleistung in den Schlussminuten auf 34:40, was allerdings nur ein schwacher Trost war. Das wussten auch die Gegner in der Kabine gebührend zu feiern.

Fazit: Es muss die Schwäche abgelegt werden, dass entweder Angriff, oder Defensive funktioniert. Denn nur mit einem von beidem kann man keine Spiele gewinnen in der starken BOL. An die frühe Anwurfzeit müssen sich sowohl die Spieler, als auch die Fans in ihrer Tagesplanung wohl erst noch gewöhnen. Aber dann ist die Zeit bald reif für den ersten Heimsieg der Saison. Darauf müssen wir allerdings noch einen Monat warten, denn nun stehen erst mal drei Auswärtsspiele an.


Pressemitteilung TuS Prien Handball

Quelle: rosenheim24.de

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