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TuS Prien Handball

Priener Handballer verlieren verdient gegen den ESV Freilassing

Patrick Lukac erzielte bei seiner Premiere für die Priener Erste zwei Treffer
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Patrick Lukac erzielte bei seiner Premiere für die Priener Erste zwei Treffer

Prien am Chiemsee - Nach langer Spielpause durften die Priener Handballer in heimischer Halle zum zweiten Saisonspiel gegen den ESV Freilassing antreten. Am Ende stand eine verdiente 21:27 Niederlage auf der Anzeigetafel.

Endlich war es so weit. Das erste Heimspiel für die Priener Erste in dieser Saison wurde mit großer Vorfreude im Priener Lager erwartet. Die Vorzeichen standen gemischt. Zwar hatte Coach Thomas Wirth einen vollen Kader zur Verfügung, allerdings fehlten einige wichtige Stützen der Mannschaft. So ging der TuS, trotz aller Freude, auch mit Sorgenfalten in die Partie.

Dass diese Sorgen berechtigt waren, zeigte sich leider gleich zu Beginn des Spiels. Mit einer offensiven Deckung wollte Prien eigentlich das Rückraumspiel der Freilassinger stören, was aufgrund vieler Fehler und Unkonzentriertheiten gehörig nach hinten los ging. Zwar erzielte der TuS das erste Tor des Spiels, es war aber zugleich auch das einzige in neun Minuten. So gelang es dem ESV, mit 1:5 davonzuziehen. Auch in der Folge tat sich der TuS in Angriff und Abwehr schwer und nach 14 Spielminuten stand ein 7:14 Rückstand auf der Anzeigetafel. Anschließend ging jedoch ein Ruck durch die Priener Mannschaft. Coach Wirth stellte auf eine defensive 6:0 - Deckung um und Prien konnte einige Bälle erobern und bis zum Pausentee auf 10:14 verkürzen.

In der Kabine nahm man sich vor, in der Abwehr aggressiver zu agieren und im Angriff konsequenter abzuschließen, denn aussichtsreiche Torchancen hat sich die Mannschaft eigentlich in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit schon herausgespielt. Mit neuem Elan wollte man die zweite Halbzeit beginnen, denn im Handballsport ist ein Rückstand von vier Toren eigentlich aufzuholen. Eigentlich. Durch zwei vermeidbare 2-Minuten-Zeitstrafen stand der TuS nach dem Seitenwechsel ziemlich schnell mit nur vier Feldspielern auf der Platte. Freilassing hatte so leichtes Spiel und konnte den Vorsprung wieder auf sieben Tore ausbauen (10:17). Das Priener Angriffsspiel war erneut wie gelähmt und man benötigte 10 Minuten und einige Versuche, ehe mit dem 11:19 nach 40 Spielminuten das erste Tor in der zweiten Hälfte erzielt werden konnte. Und wieder ging ein Ruck durch das Team und man schaffte es, bis auf 18:22 (51. Spielminute) zu verkürzen. In der Folge erfolgte der nächste Bruch im Priener Spiel. Zwei Verletzungen in kurzer Zeit lähmten sowohl Abwehr als auch Angriff und Freilassing enteilte bis vier Minuten vor dem Ende der Begegnung auf 20:26. Die Vorentscheidung. Am Ende steht eine verdiente 21:27 Niederlage.

Natürlich machte sich in der LTG-Halle Enttäuschung auf Priener Seite breit. Dennoch lässt sich auch Positives aus der Niederlage mitnehmen: Die Mannschaft gab sich zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte sich immer wieder heran. Hätte man die erste Viertelstunde nicht verschlafen, wäre eventuell mehr möglich gewesen. So gilt es weiter, fleißig zu trainieren, um die nächsten Spiele positiver gestalten zu können. Am kommenden Samstag empfängt der TuS um 19:00 Uhr in heimischer LTG-Halle den TSV Brannenburg. Das Hinspiel konnte der TuS mit 27:21 für sich entscheiden. Die veränderte Wirth-Truppe wird den nächsten Anlauf nehmen, um die ersten Heimpunkte seit langer Zeit zu ergattern.

Für Prien spielten: Stefan Bauer und Michael Körner im Tor, Darius Fritz (3), Julian Lindner (5/1), Jakob Wander (3), Nils Helbig (1), Mathias Graf (1), Stefan Ziegmann, Karl-Heinz Grempels, Tobias Stadtelmeyer (3), Thomas Vodermair, Florian Micklitz, Lukas Huber (1) und Patrick Lukac (2).

Florian Micklitz, Pressewart TuS Prien Handball