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TS Jahn München neuer Meister der Bayernliga Süd

Aus der Traum: Chiemgau Baskets unterliegen München

Trotz großem Kampf verlieren die Chiemgau Baskets gegen Jahn München und müssen ihre Titelträume begraben.
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Trotz großem Kampf verlieren die Chiemgau Baskets gegen Jahn München und müssen ihre Titelträume begraben.

Traunstein - Es hat nicht gereicht: Vor ausverkauftem Haus unterlagen die Chiemgau Baskets der Turnerschaft Jahn München im letzten Heimspiel der Saison mit 64:81. Damit stehen die Münchner schon vor dem Rückspiel nächste Woche als neuer Meister der Basketball- Bayernliga Süd fest und steigen in die 2. Regionalliga Süd auf. Die Korbjäger des TV Traunstein (TVT) müssen ihre Titelträume begraben und landen auf Platz zwei.

Sie begeisterten das Publikum mit einer starken kämpferischen Leistung, konnten aber ersatzgeschwächt in der zweiten Hälfte der Partie nicht mehr mit den ausgeglichen besetzten und körperlich sowie taktisch überlegenen Münchnern mithalten.

Um die 650 Zuschauer feuerten die Baskets in der vollbesetzten AKG-Sportarena an und sorgten damit zum Saison-Heimabschluss für ein echtes Basketballfest. „Wir gratulieren Jahn München zu ihrem verdienten Sieg und zur Meisterschaft“, sagte Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder. „Wir konnten sehen, dass es noch nicht zum großen Triumph reicht.“ Aus dem Ereignis am Samstag könne man jedoch sehr viel lernen: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, so Buchenrieder. Man werde jetzt in die Planung für die nächste Saison gehen und die Talentförderung weiterhin priorisieren. „Unsere Fan-Base wächst dynamisch“, stellte er fest. „Ich möchte mich herzlich bei allen Fans bedanken, die unser Team so begeistert unterstützt haben. Eine so großartige Stimmung ist schon etwas Besonderes!“ Der Abteilungsleiter bedankte sich bei den Partnern und Sponsoren der Chiemgau Baskets für ihre Unterstützung. Und er lobte die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer: „Sie haben diese Saison einen tollen Job gemacht. Für mich sind sie ‚Meister der Herzen‘ – auch ihnen gilt mein Dank!“

Das Spiel begann hektisch und mit zwei Fouls der Traunsteiner, die mit engagierter Defense zeigen wollten, wer der Herr im Haus ist. Doch die ersten Punkte gingen nach München: In der zweiten Minute traf Benjamin Voit von der Drei-Punkte-Linie und deutete damit an, wohin die Reise gehen sollte – satte zwölf Dreier versenkten die Münchner im Laufe der Partie. Tom Weber konterte zwar ebenfalls mit einem Distanztreffer. Aber während die Jahn-Spieler zuverlässig einen Punkt um den anderen holten, verfolgte die TVTler, bei denen die Routiniers Markus Haindl und Jakob Kock schmerzlich vermisst wurden, ihre schlechte Wurfausbeute. Zudem leisteten sie sich zu viele Ballverluste. Im Gegensatz zu den bisherigen Saisonspielen hatten die Traunsteiner auch keine Größenvorteile unter dem Korb. Center Kameron Rooks konnte seine sonstige Reboundstärke nicht ausspielen. Das Publikum feuerte die Traunsteiner leidenschaftlich an, doch die Münchner blieben von der Atmosphäre unbeeindruckt und gingen mit einer 25:16-Führung in die erste Viertelpause.

Die TVTler gaben jedoch keinesfalls auf und bliesen zur Aufholjagd. Pointguard Tom Weber setzte nun Stefan Gruber, Kenan Biberovic und Kameron Rooks in Szene, sodass das zweite Viertel an die TVTler ging: Zur Halbzeit stand es nur noch 34:37 für München. Im dritten Spielabschnitt verließ die Traunsteiner dann mehr und mehr die Kraft. Während die Münchner dank ihrer tief besetzten Bank laufend durchwechseln konnten und jeder ihrer Spieler am Ende gepunktet hatte, musste Rooks beim TVT durchspielen. Auch der kampfstarke Gruber erhielt nur eine kurze Verschnaufpause. Die 64:45-Führung nach dem dritten Viertel war schon fast die Vorentscheidung.

Zu Beginn des letzten Spielabschnitts verloren die Traunsteiner dann auch noch ihren stärksten Distanzschützen Tom Weber mit dem fünften Foul. Felix Schwankner überzeugte zwar in dieser Phase ebenso wie Valentin Rausch mit einem Dreier und Zug zum Korb, aber die Traunsteiner konnten das Ruder nicht mehr herumreißen. Dennoch kämpften sie weiter um jeden Ball und wurden vom Publikum bis zur letzten Sekunde lautstark unterstützt. „Ich bin stolz auf die Jungs, das Team war voller Energie“, lobte auch Lippay seine Spieler. „Wir danken den Zuschauern für die starke Unterstützung!“ Die beiden Mannschaften sehen sich nächstes Wochenende wieder: Am Sonntag findet in München das tabellarisch nun bedeutungslose Rückspiel und damit die letzte Partie der Saison statt.

Es spielten: Chiemgau Baskets ¬– Kameron Rooks (23 Punkte), Thomas Weber (9/3 Dreier), Stefan Gruber (8), Valentin Rausch (8/1), Kenan Biberovic (7), Felix Schwankner (6/1), Florian Pavic (2), Julian Rosnitschek (1), Ante Bandov, Timo Endlmaier, Aris Ipate, Jonas Keil. // TS Jahn München – Jan Pürschel (16/2), Torsten Walter (13/3), William Bessoir (7/2), Mateo Jukic (7/2), Jakob Sperber (7/2), Benjamin Voit (7/1), Pirmin Gaißer (6), Alexander Herrmann (5), Harald Schmitt (5), Philipp Bode (4), Peter Pauli (2), Toni Sperber (2).

Pressemitteilung Chiemgau Baskets

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