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89:62-Sieg beim TSV Schwandorf

Starke Teamleistung: Chiemgau Baskets punkten in der Oberpfalz

Belohnung für eine dreistündige Auswärtsfahrt: Die Chiemgau Baskets kehren mit zwei Punkten im Gepäck aus Schwandorf zurück.
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Belohnung für eine dreistündige Auswärtsfahrt: Die Chiemgau Baskets kehren mit zwei Punkten im Gepäck aus Schwandorf zurück.

Traunstein - Die Chiemgau Baskets kehren mit einem 89:62-Sieg und zwei Punkten von ihrer langen sonntäglichen Auswärtsfahrt zum TSV Schwandorf zurück. Die Bayernliga-Basketballer des TV Traunstein (TVT) mussten bei dem bis dato ungeschlagenen Team aus der Oberpfalz ohne den verhinderten US-Import Vince Garrett sowie Valentin Rausch antreten. Erstmals mit dabei war dafür Neuzugang Kazuhiko „Kaz“ Yokoyama, der während der vergangenen Woche seine FIBA-Freigabe erhalten hatte.

Der Japaner war es auch, der das Spiel der Traunsteiner mit seiner Schnelligkeit belebte und zusammen mit frühen Treffern von Markus Haindl und Stefan Gruber für eine 23:6-Führung sorgte. Nach dem starken Auftakt der Gäste kam die Heimmannschaft über ihre Physis besser in die Partie und verkürzte durch ihre Center den Abstand zwischenzeitlich bis auf neun Punkte. Im zweiten Viertel gewannen die Traunsteiner schnell wieder die Oberhand und stellten durch ihre wurfstarken Guards einen 20-Punkte-Vorsprung her. Insbesondere Kaz Yokoyama zeigte sich treffsicher, Markus Haindl und Thomas Weber ergänzten eine starke Scoring-Leistung der TVTler von jenseits der Dreipunkte-Linie – 44:24 führten die Baskets beim Pausenpfiff.

Nach dem Seitenwechsel behielten die Gäste ihre Intensität in der Verteidigung bei und spielten ihre Geschwindigkeit im Umschaltspiel aus. Starke Drives von Jakob Kock ließen dann früh keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Victor Langner verteilte in dieser Phase die Bälle mit großer Übersicht und konnte zahlreiche Rebounds korbnah in Punkte ummünzen. Die Traunsteiner bauten ihren Vorsprung noch aus und lagen nach dem dritten Viertel mit 73:42 vorne. Im letzten Spielabschnitt nutzte Chef-Coach Tobias Guggenhuber das Punktekissen und rotierte kräftig durch. Während er die Starting Five für die kommenden Aufgaben schonte, konnten die Jugendspieler um Noel Friedl die Zeit nutzen, um sich an die körperliche Härte der Bayernliga zu gewöhnen.

„Es war ein gutes Spiel von uns, trotz des Fehlens von Vince haben wir einen Schritt nach vorne gemacht“, fasste Guggenhuber die Partie zusammen. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert und waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.“ Besonders freue ihn das erfolgreiche Debüt von Yokoyama, der genau der Motor für das Spiel der Baskets gewesen sei, den das Trainerteam sich erwartet habe. Er habe das Spiel schnell gemacht, hervorragend verteidigt und sei durch seine Zielgenauigkeit auch eine offensive Waffe gewesen. „Insgesamt bin ich aber vor allem mit der Teamleistung zufrieden“, so Guggenhuber weiter. Die Mannschaft habe die Lasten auf alle Schultern verteilt und jeder habe seinen Teil zu dem deutlichen Sieg beigetragen: „Wir hätten durchaus höher gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. Wir haben die physische Härte, die uns Schwandorf entgegengestellt hat, gut angenommen und dagegengehalten. Insgesamt waren wir die athletischere und in allen Belangen bessere Mannschaft und haben daher verdient gewonnen.“ Am kommenden Wochenende haben die Baskets spielfrei, ehe es am Samstag, 5. November 2022 um 18:30 Uhr mit dem Derby gegen den TSV Neuötting zum bereits letzten Heimspiel in diesem Kalenderjahr kommt.

Auch einige Jugendteams der Chiemgau Baskets standen am Wochenende auf dem Feld. So besiegte die U16 den TuS Prien Brigennas zu Hause mit 58:44. Die U12 verlor bei einem Kreisturnier in Bad Aibling zunächst mit 39:43 gegen den TuS Bad Aibling und gewann dann deutlich mit 78:26 gegen den SV Wacker Burghausen. „Im ersten Spiel waren wir noch etwas abgelenkt, das war das erste Spiel der Saison“, resümierte U12-Coach Luis Pires. „Gegen Burghausen waren wir viel konzentrierter, alle Spieler haben dazu beigetragen, dass das Ergebnis so spektakulär ausfiel.“ Die U18 unterlag in der Bezirksoberliga dem TSV Haar mit 52:89. „Haar hat ein großartiges Team. Wir waren zu nervös“, fasste U18-Headcoach und Baskets-Jugendleiter Aaron Mitchell das Spiel zusammen. Die U14 zog in der Bezirksliga auswärts beim TSV Vaterstetten mit 41:72 den Kürzeren.

Es spielten: Chiemgau Baskets: Kazuhiko Yokoyama (23/4 Dreier), Stefan Gruber (10), Jakob Kock (18/1), Markus Haindl (12/2), Victor Langner (9), Thomas Weber (6/2), Noel Friedl (4), Jonas Keil (5/1), Felix Schwankner (2), Aris Ipate.

Pressemitteilung Chiemgau Baskets

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