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Pressemitteilung TSV Waging am See

Waginger Turnerinnen in der höchsten Turnliga

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Die Waginger Turnerinnen sind nächstes Jahr in der höchsten Turnliga Bayerns unterwegs.

Waging am See - Die Leistungsturnerinnen (Gerätturnen) des TSV Waging bewegten sich schon immer auf sehr hohem Niveau innerhalb Bayerns, auch der Nachwuchs zeigt auf Gau- Bezirks- und Landesebene beste Leistungen.

Selbst auf Bundesebene beweisen die "TSV-Mädels" ihre enorme Leistungsfähigkeit. Das intensive Training hat sich nun ein weiteres Mal ausgezahlt. In Pfuhl (Neu-Ulm) fand am vergangenen Wochenende der zweite Wettkampf im Rahmen der bayerischen Turnliga statt. Die Mannschaft Waging I durfte sich für Samstag, aufgrund des knappen Sieges im ersten Ligawettkampfes (April in Illertissen), natürlich berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung, welche die Qualifikation zum Aufstiegswettkampf Ende September in der heimischen Bergader Sportarena in Waging zur Folge gehabt hätte, machen. 

Die Athletinnen gingen sehr konzentriert in den Wettkampf, als erstes Gerät stand der Sprung auf dem Programm. Mit zwei sog. "halb-halb-Überschlägen" von Franziska Mack und Franziska Mayer (dabei erfolgt sowohl in der ersten als auch in der zweiten Flugphase eine 180° Längsachsendrehung), einen "180°-540°-Überschlag" (Marie Mack) und einem "Zukahara gebückt" legten die jungen Damen ein gutes Punktefundament. Die Sprungwertung für Alina Hofmann (Zuki-bück) sollte an diesem Tag von keiner Turnerin der 8 teilnehmenden Mannschaften mehr erreicht werden. 

Gut gelaunt, trotz der ca. 40 Grad warmen Sporthalle, wurde zum Stufenbarren gewechselt. Marie, die beiden „Franzi´s“ und Alina zeigten den Kampfrichtern anspruchsvolle Übungen, die leichten Unsauberkeiten in der Elementausführung hatten aber kleinere Punktabzüge zur Folge. Da von den direkten Konkurrentinnen aus Planegg, Marktoberdorf und Erlangen niemand "patzte", marschierten die Waginger Turnerinnen, zur "Halbzeit" auf Tabellenplatz 5 liegend, zum Schwebebalken. Allen, auch den mitgereisten Fans war klar, ab jetzt dürfen keine gravierenden Fehler mehr gemacht werden. 

Marie Mack musste zwar einmal das Gerät verlassen, aufgrund der sonst aber schier perfekten Darbietung erhielt sie eine Top-Wertung. Andrea Kraus hatte sich extra für dieses eine Gerät vorbereitet, zeigte nur einmal Nerven und holte mit hohen Schwierigkeiten wertvolle Punkte für die Mannschaft. Franziska Mack spielte ihre Erfahrung aus, zeigte sehr gute Elemente auf dem nur 10 cm breiten Balken, und beendete die perfekte Übung fehlerfrei. Alina Hofmann begeisterte als Schlussturnerin mit schwierigen Akrobatikteilen (Rückwärtssalto, Sprungkombinationen) und bewies einmal mehr, dass man - bis auf einen Abgang - auch auf der schmalen Balkenfläche ohne "Wackler" landen kann. Die drei sog. Balkenstürze verhinderten jedoch, sich an die anderen Mannschaften ansaugen zu können. Mit eigentlich schon fast zu großem Rückstand auf die ersehnten Stockerl-Plätze wechselten die Mädels an den Boden. Jetzt mussten überragende Bodenküren gezeigt werden. 

Saltos, Schrauben, Sprünge….alles zur Musik passend und mit Eleganz vorgetragen – der Druck war enorm hoch. Franziska Mayer, die jüngste Waginger Turnerin machte den Anfang und bescherte sich und dem Team gleich eine der höchsten Tageswertungen auf dem Viereck. Marie Mack legte nach, zeigte dem Kampfgericht keine Schwäche und erreichte ebenfalls eine super Punktezahl. Aufgrund der benötigten Punkte - man wusste in etwa was die Konkurrenz ablieferte - erhöhte Alina Hofmann ganz kurzfristig das Risiko und zeigte zwei akrobatische Elemente mit eineinhalbfacher Drehung anstelle der geplanten 360 Grad um die Längsachse. Als Lohn konnte sie abermals die Tageshöchstwertung am Gerät verbuchen und damit auch die Gesamt-Top-Scorer-Einzelwertung gewinnen. Franziska Mack beendete den Wettkampf am Boden mit einer Topleistung und alle starrten gebannt auf das "Scoreboard". Für das Team aus Waging leuchtete die "2" auf (0,05 Punkte hinter dem Tagessieger aus Weilheim), was in der Ligawertung den Meistertitel der bayerischen Oberliga II bedeutete. Damit verbunden ist der Direktaufstieg in die Oberliga I. Die Mädels waren sich sofort einig, dass sie zwar gerne auch in Waging im Herbst vor heimischen Publikum ihre Leistungen präsentiert hätten, jedoch sei ihnen der Direktaufstieg lieber.

Am Sonntagvormittag musste sich die Mannschaft Waging II mit den Turnerinnen Monika Linner, Helena Ring, Sonja Beckerle, Leni Steinbeißer und Ronja Wimberger in der Bezirksliga dem Kampfgericht stellen. Auch die LK 3 - Turnerinnen des TSV hatten den Auftaktwettkampf im Mittelschwäbischen Illertissen gewonnen, so dass als Ziel hier klar die Qualifikation für den Relegationswettkampf in Waging feststand. Die jeweils besten zwei Bezirksligamannschaften aus dem Ligabetrieb werden im Herbst um den Aufstieg in die Landesliga 4 in Bayern turnen. 

Die jungen Damen zeigten sich vom ersten Gerät (Sprung) an nur wenig beeindruckt von der Konkurrenz und legten mit Topleistungen los. Linner, Beckerle, Steinbeißer und Wimberger sorgten für sehr gute Punkte. Am Stufenbarren konnten weitere wertvolle Zähler gesammelt werden, wobei hier vor allem Helena Ring zu überzeugen wusste. Helena zeigte gleich im Anschluss auf dem "Zittergerät", dem Schwebebalken ihre Klasse und holte sich die zweitbeste Tageswertung. Auch Sonja, Ronja und Moni trugen mit nahezu wackelfreien Übungen wichtige Punkte auf dem Scoreboard ein. Ähnlich wie am Vortag mussten nun Top- Bodenküren auf den Federboden gezaubert werden, da man mit Adlersberg und Erlangen um einen, so wichtigen Podestplatz kämpfte. Mit großartiger Akrobatik und einer tollen Ausdrucksstärke konnten Beckerle, Steinbeißer, Linner und Ring die benötigten Punkte einfahren und durften sich am Ende über Platz 3 der Tageswertung freuen. 

Dieser Bronzeplatz reichte zum 2. Gesamtrang in der Liga und gibt den Mädels nun die Möglichkeit, sich am Wochenende 28. und 29. September 2019 in der heimischen "Bergader Sportarena" einen der begehrten Aufstiegsplätze zu sichern. Die Athletinnen um das Trainerteam mit Susi Mayer und Sophia Eder dürfen sich nun auf zwei Wochen Trainingspause freuen, bevor es den kompletten Sommer über gilt sich auf die noch in 2019 ausstehenden Wettkämpfe im Herbst vorzubereiten.

Pressemitteilung TSV Waging am See

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