Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sorge um französischen Chansonnier

Charles Aznavour mit Infektion im Krankenhaus

Charles Aznavour
+
Charles Aznavour im Mai bei einem Konzert in Berlin. Jetzt musste der 90-Jährige wegen eines Krankenhausaufenthaltes einen Auftritt in Genf absagen.

Genf - Sorge um Charles Aznavour: Der 90-jährige Franzose hat sich in den vergangenen Tagen eine Infektion zugezogen. Zur Sicherheit wurde der bekannte Chansonnier nun in ein Krankenhaus gebracht.

Ein für den Freitagabend in Genf geplantes Konzert wurde deswegen abgesagt, wie der Veranstalter Opus One auf seiner Internetseite mitteilte. Aznavour habe sich die Infektion in den vergangenen Tagen zugezogen und sei aus Sicherheitsgründen in die Klinik gebracht worden, hieß es.

Sein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Sänger habe "absolut nichts Schlimmes". Er sei "erschöpft, weiter nichts ". Noch am Freitag solle der 90-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Aznavour wurde 1924 als Sohn armenischer Einwanderer in Paris geboren. Mitte der 40er Jahre entdeckte ihn Edith Piaf, die seine Mentorin wurde. Er komponierte mehr als 1000 Chansons und gilt als einer der weltweit berühmtesten französischen Sänger. Zu den bekanntesten Liedern seiner 70-jährigen Karriere zählen "La Bohême", "Il faut savoir" und "Emmenez-moi".

Der Chansonnier trat zudem in mehreren Filmen auf engagierte sich für das Heimatland seiner Eltern. 2008 erhielt er die armenische Staatsbürgerschaft, 2009 wurde er Botschafter Armeniens in der Schweiz. Heute lebt der 90-Jährige nahe Lausanne am Genfer See.

dpa/AFP

Kommentare