Geständnis von Flea

"Chili Peppers" spielten Playback beim Superbowl

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Schmusesänger Bruno Mars (links) und Anthony Kiedis, Frontman der Red Hot Chili Peppers.

New York - Der Auftritt der Red Hot Chili Peppers mit Bruno Mars beim Super Bowl kam aus der Dose: Wie Bassist Flea jetzt zugab, hat die Kult-Band ein "halbes" Playback dargeboten.

Die Musik beim umjubelten Super-Bowl-Auftritt der Red Hot Chili Peppers ist am Sonntag vom Band gekommen. Das hat der Bassist der US-Band, Flea (51), in einem offenen Brief zugegeben. „Als die Idee zum Super-Bowl-Auftritt aufkam, gab es unter uns große Verwirrung, ob wir es tun sollten. Aber wir entschieden, dass es ein surreales, einmaliges und verrücktes Erlebnis ist und wir es einfach machen und Spaß haben sollten“, schrieb der australische Musiker am Dienstag (Ortszeit) auf der Homepage der Band.

Die Organisatoren des Football-Spektakels hielten demnach eine Live-Performance in der Halbzeitpause für schwer umsetzbar, da die Zeit für den Aufbau sehr knapp gewesen sei. Der Gesang von Frontmann Anthony Kiedis (51) sei aber live gewesen.

Die Alt-Rocker hatten zusammen mit Sänger Bruno Mars (28) ihren Song „Give It Away“ aufgeführt und tobten dabei mit nackten Oberkörpern über die Bühne. Millionen Fernsehzuschauer weltweit verfolgten den Auftritt. „Ich würde es immer wieder so machen“, erklärte Football-Fan Flea, der mit bürgerlichem Namen Michael Balzary heißt.

Playback-Auftritte: Früher peinlich, bald salonfähig?

Werden die früher verpönten und nur talentlosen Castingbands angelasteten Playbacks jetzt salonfähig? Bei der Amtseinführung von US-Präsident Obama hatte R'n'B-Sängerin Beyoncé ebenfalls nicht live gesungen und damit Wirbel ausgelöst.

dpa

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