Nach Hausdurchsuchung

Cliff Richard verkauft Anwesen

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Cliff Richard will sein Anwesen in der englischen Grafschaft Berkshire verkaufen.

London - Popstar Cliff Richard will sein exklusives Anwesen in der englischen Grafschaft Berkshire verkaufen, das im vergangenen Jahr von der Polizei durchsucht worden war.

Das sagte die britische Entertainerin und Richard-Vertraute Cilla Black der „Daily Mail“. Die Polizei ermittelt gegen Richard wegen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs, die er selbst vehement zurückweist. „Ich habe niemals irgendjemanden missbraucht“, sagt Richard mehrmals.

Vor der Razzia in dem Anwesen hatten Polizisten der BBC einen Tipp gegeben, was zu einer ausgedehnten Fernsehberichterstattung über das Thema führte. Die Polizei musste sich inzwischen für die Panne entschuldigen. Richard selbst war zu dem Zeitpunkt allerdings nicht anwesend, sondern in seinem Urlaubsdomizil in Barbados. Nach britischen Medienberichten soll die Wohnung - ein Flügel eines Herrenhauses in Sunninghill bei Ascot - für 4,75 Millionen Pfund auf dem Markt sein.

„Es ist traurig für ihn, aber er muss es tun“, sagte Black der Zeitung. „Es geht ihm nicht gut.“ Im Februar hatte die Polizei erklärt, die Ermittlungen gegen den streng gläubigen Christen Richard seien ausgeweitet worden. War es zunächst nur um ein Delikt während eines religiösen Events im Jahr 1985 gegangen, würden nun „mehrere Vorfälle“ untersucht. Der „Umfang der Ermittlungen ist deutlich gewachsen“, teilte die Polizei damals mit.

dpa

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