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Infantin Cristina erhält Unterstützung von Rajoy

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Die spanische Königstochter ist einer Finanzaffäre nun zum Verhör geladen.

Madrid - Die in eine Finanzaffäre verwickelte spanische Königstochter Cristina erhält Unterstützung: Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy glaubt an ihre Unschuld.

„Ich bin von ihrer Unschuld absolut überzeugt“, sagte der spanische Regierungschef Rajoy am Montagabend in einem Interview des TV-Senders Antena 3. Er wies die Forderung zurück, Cristina solle auf ihre Rechte in der Thronfolge verzichten.

„Ich bin dafür, dass wir vor dem Gesetz alle gleichgestellt sind“, betonte Rajoy. „Für die Infantin muss daher auch das Recht auf Unschuldsvermutung gelten.“ Cristina sei nur zu einem Verhör vorgeladen, aber nicht verurteilt worden.

Der Ermittlungsrichter José Castro legt der Königstochter Steuerbetrug und Geldwäsche zur Last. Nach seinen Erkenntnissen soll sie mit ihrem Ehemann Einkünfte eines gemeinsam betriebenen Unternehmens, das als Strohfirma gedient haben soll, dem Finanzamt vorenthalten haben. Zudem soll Cristina Firmengeld privat ausgegeben haben. Der Ermittlungsrichter hatte die Infantin zu einer Beschuldigten erklärt und sie für den 8. Februar zu einer Vernehmung vorgeladen. „Ich bin überzeugt davon, dass die Sache für sie gut ausgehen wird“, sagte der Regierungschef.

dpa

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