Greenpeace-Mitglieder in Haft

Madonna verlangt Freilassung von Aktivisten

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Madonna

New York - US-Popstar Madonna und die französische Schauspielerin Marion Cotillard haben sich öffentlich für die Freilassung der in Russland inhaftierten Greenpeace-Aktivisten eingesetzt.

"Diese 30 Leute sitzen in Russland im Gefängnis, weil sie in der Arktis friedlich protestiert haben! Verschafft eurer Stimme Gehör, und lasst sie uns nach Hause bringen!", schrieb die Sängerin in einer am Freitagabend auf der Twitterseite von Greenpeace veröffentlichten Botschaft.

Die Oscar-Preisträgerin Cotillard begab sich zusammen mit französischen Politikern und Kulturschaffenden vorübergehend in einen symbolischen Käfig vor dem Pariser Louvre. "Manche Menschen haben den Mut, unseren schwer gebeutelten Planeten zu verteidigen", sagte Cotillard während der Protestaktion. "Angesichts ihrer Courage sind die drohenden Strafen völlig absurd und verrückt. Man sollte ihnen eher dankbar sein."

Bei den Inhaftierten handelt es sich um 28 Greenpeace-Aktivisten und zwei Journalisten. Sie wurden am 19. September nach einer Protestaktion in der Barentssee festgenommen. Dort hatten sie versucht, eine Bohrinsel des russischen Energiekonzerns Gazprom zu entern, um vor Umweltrisiken durch den Abbau von Bodenschätzen in der Arktisregion zu warnen. Die russische Küstenwache stürmte ihr unter niederländischer Flagge fahrendes Schiff "Arctic Sunrise" und ließ die 30 Menschen an Bord inhaftieren. Ihnen drohen nun langjährige Haftstrafen.

AFP

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