Roy braucht Stammzellentherapie

Sorge um Magier-Paar: Siegfried überlebt nur haarscharf durch eine Not-OP

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Siegfried (links) und Roy blicken einem längeren Aufenthalt in Bayern entgegen.

Sorge nun auch um Siegfried! Sein Partner Roy ist schwer krank, nun brauchte Siegfried eine Not-OP. 

  • Das weltberühmte Magier-Duo „Siegfried und Roy“ ist derzeit in Bayern.
  • Roy Horns (74) braucht eine Stammzellentherapie. Er ist in Rottach-Egern am Tegernsee in Behandlung. 
  • Nun benötigte sein Partner Siegfried Fischbacher (79) eine Not-OP.
  • Der Rosenheimer hatte plötzlich lebensbedrohliche Herzprobleme.

Update vom 21. Mai 2019: Das war knapp! Nachdem Roy schwer erkrankt ist, wäre nun fast auch sein Partner Siegfried Fischbacher (79) gestorben. Er musste vergangene Woche mit Verdacht auf Herzinfarkt in die Klinik, wurde drei Stunden operiert. „Es war verdammt knapp“, sagt er gegenüber der Bild. “Meine Arterie war zu 95 Prozent zugeschwollen. Es kamen nur noch fünf Prozent Blut durch. Einen Tag später wäre ich wohl tot umgefallen.“

Siegfried: Ein Zufall hat ihm wohl das Leben gerettet

Lediglich einem glücklichen Umstand haben sie es zu verdanken, dass der Star des weltberühmten Magier-Duos Siegfried & Roy so schnell Hilfe ereilte. Beide waren zuvor für Roy Horns (74) Stammzellentherapie beim Arzt. 

Dort legte die Ärztin Fischbacher eine Infusion, die ihn eigentlich hätte stärken sollen. Plötzlich sei ihm schlecht geworden, bekam große Schmerzen im linken Arm und spürte „einen schrecklichen Druck auf der Brust“, sagt er gegenüber Bild. Der Magier kam umgehend in die Klinik. Ihm wurde ein sogenannter Stent zur Erweiterung der Blutgefäße eingesetzt. Zuvor soll er sich schon lange schlapp gefühlt haben, hatte Angstzustände. Jetzt geht es ihm wieder gut: „Seit der OP ist mein Leben wieder Disco, Disco. Wunderschön.“

Sorge um Magier-Paar: Roy schwer erkrankt - dieses Mittelchen soll ihm helfen

Update 13. Mai: Wie die Bild berichtet, vertraut der weltberühmte Magier Roy nicht nur auf die erfolgversprechende Stammzellen-Therapie, sondern hat schon vor zwei Jahren seine eigene, spezielle Heilmethode gefunden. „Ich trinke jeden Abend nach dem Abendessen ein Gläschen von einem ganz besonderen Schnaps“, erzählt er und fügt an: „Deshalb geht‘s mir auch wieder so gut.“ Dabei handelt es sich allerdings nicht um irgendein Likör, sondern um einen ganz besonderen „Magen-Balsam“ von den Dominikaner-Nonnen aus Regensburg. 

„Vor zwei Jahren lernte Roy im Krankenhaus von Las Vegas Dominikaner-Ordensschwestern kennen, die ihm von dem Balsam aus Regensburg erzählten“, schildert Siegfrieds Schwester Margot (77), wie Roy auf dieses außergewöhnliche Heilmittel gekommen ist. Seitdem ist sie es, die ihm hilft, „an die Fläschchen zu kommen“. Denn Margot lebt als Schwester Dolore in einem Kloster in Schwabing. 

Seit 1750, als die Nonnen im Kloster Heilig Kreuz den Schnaps zum ersten Mal brauten, wird er nach demselben Rezept hergestellt. Eine uralte Tradition also. 20 verschiedene Heilkräuter machen den Alkohol zu etwas ganz Besonderem. Nicht umsonst kosten 0,2 Liter den stolzen Preis von 8,90 Euro. 

Dass Roy trotz seiner folgenschweren Verletzung im Jahr 2003 nie den Lebensmut verloren hat, liegt aber nicht nur an seinen speziellen Heilmethoden, sondern viel mehr an seinem Charakter: „Roy ist ein tapferer Mensch, der nie jammert. Er hat sich Stärke im Leid errungen“, erklärt Siegfrieds Schwester stolz. 

Sorge um Magier-Paar: Roy schwer erkrankt - Siegfried bleibt bei ihm in Bayern

Update 10. März: „Roy muss eine Stammzellen-Therapie mit Eigenblut machen. Die haben wir am Tegernsee begonnen, jetzt ist er täglich in München in Behandlung“, erklärt Siegfried Fischbacher den Aufenthalt in Bayern. Seit einem Tiger-Angriff im Jahr 2003 ist Roy Horn halbseitig gelähmt. „Wir hoffen, dass er sich durch die Therapie wieder besser bewegen kann“, gibt Fischbacher gegenüber Bild zu Protokoll.

Dass sein Kompagnon trotz körperlicher Beeinträchtigung vor Elan sprüht, nötigt dem 79-Jährigen großen Respekt ab: „Roy braucht 24 Stunden Hilfe, aber trotzdem fragt er immer: Wohin reisen wir als Nächstes? Ich bewundere ihn dafür, dass er nie jammert.“

Horn selbst genießt die Zeit in München - trotz Therapie. „Es geht mir gut. Ich fühle mich in Bayern zu Hause. Ich liebe den Anblick von Zwiebeltürmen“, schwärmt der gebürtige Bremer.

Siegfried und Roy machen Urlaub am Tegernsee - dann wird Roy plötzlich sehr krank

Rottach-Egern - Eigentlich ist der Tegernsee für das weltberühmte Magier-Duo Siegfried Fischbacher (79) und Roy Horn (74) ein beliebter Rückzugsort. Regelmäßig zieht es die beiden Wahl-Amerikaner an den Tegernsee. Im Hotel Bachmair-Weissach in Kreuth-Weissach am Tegernsee sind sie gern gesehene Stammgäste. Mehrmals unterzogen sich Siegfried und Roy am Tegernsee einer Verjüngungskur bei Dr. Claus Martin. Auch im bekannten Bräustüberl Tegernsee waren sie immer gern gesehene Gäste.

Vor Kurzem steuerten die beiden wieder den Tegernsee an. Diesmal buchten sie laut Bild-Informationen eine Suite im Luxushotel Überfahrt in der Egerner Bucht am Tegernsee. Wieder wollten sie Kraft tanken in ihrem Tegernseer Tal und sich vom Trubel in Las Vegas erholen. Ganz heimlich, ohne Aufsehen. Siegfried wollte sich hier außerdem von seinem Leibarzt durchchecken lassen.

Siegfried und Roy am Tegernsee: Plötzlich bekommt Roy eine Lungenentzündung

Doch laut Bild kam alles anders. Roy, der seit einem Tiger-Angriff 2003 halbseitig gelähmt ist, wurde plötzlich sehr krank. Eine ausgewachsene Lungenentzündung fesselte den Magier an sein Bett im Seehotel Überfahrt. Das Seehotel Überfahrt möchte auf Anfrage unserer Redaktion wie üblich keine Informationen über seine Gäste herausgeben.

Bild hat mit Siegfrieds Schwester Dolore gesprochen, die bestätigt, dass er von Rottacher Ärzten betreut wurde. Ins Krankenhaus musste er bisher nicht. Wahrscheinlich, so mutmaßt Siegfrieds Schwester, habe er sich die Krankheit über die Klima-Anlage auf dem langen Atlantik-Flug geholt. 

Offenbar sind die beiden inzwischen in ein Hotel in München umgezogen. Dort bangt man weiter um Roys Gesundheit. An einen Heimflug ist bisher nicht zu denken.

tz.de* berichtete jüngst über die wahre Geschichte hinter dem Tiger-Angriff auf Roy 2003.

kmm

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