Tote Hosen, Michel Teló, Adele

Das waren die Chart-Stürmer 2012

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Tote-Hosen-Frontmann Campino darf sich zum 30-jährigen Bandjubiläum über das beliebteste Album des Jahres freuen

Berlin - Welcher Song und welches Album haben im Jahr 2012 die Charts regiert? Neben einem Geburtstagsgeschenk für die Toten Hosen und einem Dauerbrenner aus England, schafften es auch Newcomer in die Top 5.

Die Toten Hosen haben es pünktlich zum 30. Geburtstag der Band wieder ganz nach vorn geschafft. Die Düsseldorfer um Frontsänger Campino legte mit „Ballast der Republik“ das erfolgreichste Album des Jahres 2012 in Deutschland hin. Ihr EM-Hit „Tage wie diese“ erreichte außerdem Platz zwei der offiziellen Single-Jahrescharts von media control. Nur der smarte Brasilianer Michel Teló war noch eine Spur besser und erzielte mit seinem winterlichen Sommersong „Ai Se Eu Te Pego“ den beliebtesten Hit 2012, wie das Marktforschungsunternehmen in Baden-Baden am Donnerstag mitteilte.

Unheilig, deren „Große Freiheit“ 2010 ganz oben stand, gelang im vergangenen Jahr wieder ein großer Verkaufsschlager: Ihre „Lichter der Stadt“ brennen auf Rang zwei der Album-Jahrescharts. Adeles Longseller „21“ führte bereits die 2011er-Hitliste an und taucht 2012 noch mal an dritter Stelle auf. Seit nunmehr 101 Wochen rangiert er ununterbrochen in den Charts.

Lana Del Rey und Xavier Naidoo in den Top 5

Die Newcomerin Lana Del Rey („Born To Die“) und Soulsänger Xavier Naidoo („Danke fürs Zuhören - Best Of“) landeten laut media control auf den Positionen vier und fünf. Insgesamt stammten sieben der zehn erfolgreichsten Alben 2012 von deutschen Künstlern oder Gruppen.

In den Single-Jahrescharts schoss Lykke Lis Ohrwurm „I Follow Rivers“ bis an die dritte Stelle. „Somebody That I Used To Know“ von Gotye feat. Kimbra sowie der „One Day / Reckoning Song (Wankelmut Remix)“ von Asaf Avidan & The Mojos beschließen die Top Five. Der Koreaner Psy kam mit seinem Welthit „Gangnam Style“ in den deutschen Single-Charts immerhin auf Platz acht, unmittelbar vor der Eurovisionssigerin Loreen mit „Euphoria“.

dpa

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