"Fast & Furious"-Star

Starb Paul Walker bei illegalem Autorennen?

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Fans legten Blumen, Kerzen und Schilder sowie Fotos und Briefe am Unfallort nieder.

Los Angeles - Durch die „Fast & Furious"-Filme, in denen es um illegale Autorennen geht, wurde Paul Walker berühmt. Starb der Schauspieler etwa auch, als das Todesauto gegen ein anderes um die Wette fuhr?

Nach dem Tod von Paul Walker ist die Zukunft der Actionfilmreihe "Fast & Furious" um illegale Autorennen mit getunten Sportwagen unsicher. Der Hollywoodstar starb am Samstag in einem roten Porsche Carrera GT. Der Freund des 40-Jährigen, Profi-Rennfahrer Roger Rodas, der bei dem Unfall ebenfalls ums Leben kam, saß dabei am Steuer und fuhr offensichtlich viel zu schnell.

Der genaue Hergang des tödlichen Unfalls ist noch unklar, aber die Ermittler gehen einem schrecklichen Verdacht nach: Laut "TMZ" untersuchten sie, ob Rodas und Walker sich zum Unglückszeitpunkt womöglich ein illegales Straßenrennen mit einem anderen Auto geliefert hätten. Sie hoffen Zeugen zu finden, die diese Theorie erhärten können. Die Unfallstelle im kalifornischen Santa Clarita nördlich von Los Angeles sei bekannt für illegale Autorennen, so das gewöhnlich gut informierte Promi-Portal. Der Sportwagen war von der Straße abgekommen, gegen einen Laternenmast und einen Baum geprallt. Dann war er in Flammen aufgegangen.

Aber auch ein mechanischer Fehler wird bisher nicht als Unfallursache ausgeschlossen, so TMZ. Der Wagen aus der Tuning-Werkstatt von Rodas, dessen Geschäftspartner Walker war, soll gebockt haben. Der Schauspieler habe daher zusammen mit seinem Freund bei einer Testfahrt die Ursache des Problems finden wollen. Die geraden Reifenspuren des Porsche an der Unfallstelle, die nur einen knappen Kilometer entfernt vom Autoshop liegt, sprächen ebenfalls nicht für einen Kontrollverlust des Fahrers über sein Auto. Außerdem soll das Feuer sehr schnell in das Cockpit vorgedrungen sein. Das könnte ein Hinweis auf auslaufende Hydraulikflüssigkeit für die Servolenkung im Lenkrad sein.

Co-Star bricht an Unfallstelle zusammen

Derweil legten Hunderte Fans Blumen, Kerzen und Schilder am Unfallort nieder. Auch Fotos und Briefe an die Verstorbenen fanden sich zuhauf an dem Mahnmal. Tyrese Gibson, Walkers Co-Star aus der Action-Kinofilmreihe, der selbst an den Ort der Katastrophe gekommen war, brach bei diesem Anblick unter Tränen zusammen. Kollegin Jordana Brewster hatte auf Twitter kommentiert, sie könne gar nicht glauben, dass Walker tot sei. „Ich bin mehr als untröstlich“, hatte Regisseur James Wan am Wochenende geschrieben. „Ich kann überhaupt nichts mehr anderes aufnehmen.“

Der siebte Teil der Serie, in dem Walker wieder eine Hauptrolle als Polizist Brian O'Conner spielen sollte, war für den 11. Juli 2014 angekündigt. Das Filmstudio Universal Pictures äußerte sich zunächst nicht dazu, ob dieses Datum eingehalten werden und ob der Film überhaupt herauskommen kann. Laut US-Medienberichten vom Montag waren viele zentrale Szenen mit Walker noch nicht abgedreht.

dpa/afp/hn

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