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Prinzessin statt Prinz: Spanische Preise ändern Namen

Spaniens König Felipe VI. und seine Frau, Königin Letizia. Foto: Juanjo Martin
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Spaniens König Felipe VI. und seine Frau, Königin Letizia. Foto: Juanjo Martin

Oviedo (dpa) - Die spanischen Prinz-von-Asturien-Preise ändern ihren Namen. Die angesehenen Auszeichnungen werden vom kommenden Jahr an Prinzessin-von-Asturien-Preise heißen.

Die Stiftung, die die Preise alljährlich in acht Sparten vergibt, beschloss am Donnerstag in Oviedo in Nordspanien eine entsprechende Satzungsänderung.

Sie zog damit die Konsequenzen aus dem Wechsel auf dem spanischen Thron. Spaniens König Felipe VI. hatte bis zur Ablösung seines Vaters Juan Carlos den Titel des Prinzen von Asturien getragen, der dem Thronfolger zusteht. Mit dem Amtsantritt von Felipe als König im Juni dieses Jahres ging der Titel an Felipes achtjährige Tochter Leonor über, die seither Kronprinzessin ist.

Die Preise, die mit jeweils 50 000 Euro dotiert sind, gelten als die «spanische Version der Nobelpreise». Die Auszeichnungen des Jahres 2014 wird Felipe an diesen Freitag den Preisträgern erstmals als König überreichen.

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