Landratsamt widerspricht Hans Söllner

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Hat Hans Söllner etwas durcheinander gebracht? Das legt die Stellungnahme des Landratsamtes Berchtesgadener Land nahe.

Bad Reichenhall - Das Landratsamt wehrt sich gegen die Vorwürfe von Hans Söllner. Der Musiker habe die Zuständigkeiten im Streit um Kanalgebühren falsch dargestellt.

Die Erklärung des Landratamtes im Wortlaut:

Hans Söllner pflegt sein Image als Rebell gegen den Staat. Dass er für diese Imagepflege den Sachverhalt etwas verdrehen musste, stört ihn wenig. Die Stadt Bad Reichenhall (nicht das Landratsamt Berchtesgadener Land!) hat von Hans Söllner 15 Jahre lang Kanalgebühren verlangt. Diese hat er auch immer bezahlt, bis ihm nach 15 Jahren auffiel, dass er überhaupt keinen Kanal hat.

Als Hans Söllner sein Geld von der Stadt Bad Reichenhall zurückwollte, war diese lediglich bereit, ihm die Kanalgebühren für die letzten vier Jahre zurück zu erstatten. Der beim Landratsamt Berchtesgadener Land gegen dieses Vorgehen der Stadt eingelegte Widerspruch hatte Erfolg. Das Landratsamt geht von einer Nichtigkeit aller Bescheide der Stadt Bad Reichenhall aus, da diese offensichtlich rechtswidrig sind. Der Stadt Bad Reichenhall wurde vom Landratsamt auferlegt, alle Kanalgebühren an Hans Söllner zurück zu zahlen, soweit der Rückzahlungsanspruch noch nicht verjährt ist.

Wie die Rückzahlungsansprüche anderer Bürger auch, unterliegen die Ansprüche von Hans Söllner einer gesetzlichen Verjährung. Hans Söllner wollte aber sein Geld für alle 15 Jahre zurück. Dies ist auf Grund der bestehenden gesetzlichen Verjährungsfristen für die Jahre 2000 bis 2007 leider nicht mehr möglich.

Pressemitteilung Landratsamt BGL

Quelle: rosenheim24.de

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