Schauspielerin Sandra Hüller

Theaterstar: Schwächeanfall auf offener Bühne

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Sandra Hüller geht es wieder gut.

Berlin - Der Schreck beim Publikum saß tief, denn das war nicht gespielt: Schauspielerin Sandra Hüller (Deutscher Filmpreis für "Requiem") hat einen Schwächeanfall auf offener Bühne erlitten.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend beim Jubiläumsfest des 50. Theatertreffens im Haus der Berliner Festspiele, bei dem Hüller die Moderation übernommen hatte. Plötzlich sank sie ihrer Gesprächspartnerin in die Arme und fiel zu Boden. Sie wurde von einem Arzt noch auf der Bühne betreut, die Gala wurde unterbrochen. Nach der Pause kam Hüller unter langanhaltendem Beifall der Zuschauer wieder auf die Bühne und setzte - auf einer Couch sitzend - ihre Moderation fort.

An das Publikum gerichtet sagte sie: „Danke, dass ihr alle noch mal wiedergekommen seid!“ Ihr Mitmoderator Jürgen Kuttner begrüßte die Kollegin mit den Worten: „Gott sei Dank ist sie wieder da, und auch noch folgenlos.“ Auch Kuttner saß wie wohl bei allen Zuschauern im Saal der Schreck noch in den Gliedern: „Im Theater weiß man ja zunächst nie, ob so etwas echt ist oder gespielt.“

Hüller stand beim Theatertreffen am Donnerstag und Freitag auch in dem Stück „Die Straße. Die Stadt. Der Überfall.“ von Elfriede Jelinek von den Münchner Kammerspielen in der Regie von Johan Simon auf der Bühne. Die 1978 in Jena geborene Schauspielerin hat unter anderem den Silbernen Bären der Berlinale und den Deutschen Filmpreis gewonnen.

dpa

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