Biathlon-Mädels bei "Die versteckte Kamera" veräppelt

Franzi Preuß: "Die Frau hat doch einen an der Waffel!"

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Obertilliach/Mainz/Albaching - Am Samstag lief "Die versteckte Kamera" im ZDF. Dabei wurden auch die deutschen Biathlon-Mädels kräftig veräppelt. Besonders "schlimm" erwischte es dabei die Albachingerin Franziska Preuß.

Während des Sommertrainingslagers in Obertilliach in Osttirol stattete Jeanette Biedermann gut verkleidet als Regisseurin Desiree Jakoby dem Team einen Besuch ab. Mit manipulierten Requisiten und seltsamen Komparsen sollte ein Werbefilm für die gastgebende Gemeinde im Hochpustertal (Bezirk Lienz) unter dem Motto "Jeanette und die glorreichen Sieben" gedreht werden...

Dahlmeier "zerstört" historischen "Gemeindeschatz"

So weit, so gut. Als erstes tappte Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier in die Falle. Ihre Aufgabe: Sie sollte mit einer Armbrust aus kurzer Entfernung auf eine Zielscheibe schießen und dabei einen Werbespruch aufsagen. Natürlich ging das gründlich schief und obendrein war die historische Armbrust nach kurzer Zeit - "zufällig" genau nach Dahlmeiers Schuss - kaputt.

"Die versteckte Kamera":

Der komplette Beitrag in der ZDF-Mediathek

Der darauf folgende Dialog war zum Kringeln. Die Regisseurin entsetzt: "Laura, ich glaube, du hast das Ding geschrottet!" Laura: "Ich?" Regisseurin: "Da hast jetzt einen historischen Schatz der Gemeinde zerstört..." Laura: "Jetzt wäre ich auf einmal schuld..." Regisseurin: "Vielleicht hast du zu fest abgedrückt oder was? Sag mal, Laura, bist du versichert?" Die Biathletin kann es nicht fassen und stammelt: "Jetzt bleib mal ruhig, da bin ich doch nicht schuld..." Doch die Regisseurin bleibt eisern: "Jetzt haben wir ein Stück Tiroler Geschichte verpulvert." Erst ganz am Ende wird Dahlmeier von ihren "Qualen" erlöst.

Franzi Preuß von Kind vollgepinkelt

Nachdem anschließend ein Komparse Maren Hammerschmidt in den Nacken "gerotzt" hatte, ist die Albachingerin Preuß an der Reihe. Sie sitzt auf einer Hotelcouch und soll mit der kleinen Heidi auf ihrem Schoß ein paar nette Worte über die Gemeinde verlieren. Doch ehe der entsprechende Satz im Kasten ist, plätschert es auf ihrem Oberschenkel... Der Auslöser: Die kleine Heidi, die scheinbar ganz schlimm pinkeln musste.

Franzi Preuß kann es nicht fassen, dass sie gerade zweimal "vollgepinkelt" worden war.

"Ach ne, jetzt haste die Franziska voll gepinkelt. Ich glaub es nicht", sagt die scheinbar entsetzte Regisseurin. Heidi wird aufs Klo gebracht und kehrt nach kurzer Zeit auf den Schoß der Athletin des SC Haag zurück. Als es dann wieder "läuft", reicht es Franziska und sie flüchtet in einen Nebenraum zu den wartenden Kolleginnen.

Dort beginnt die "Lästerstunde". Franzi kann es einfach nicht fassen, was gerade passiert war, zeigt den "Scheibenwischer" und schimpft über Desiree: "Die Frau hat doch einen an der Waffel!" Und zu den Vorgängen vor der Kamera hat sie auch eine klare Meinung: "Von einem fremden Kind bin ich auch noch nicht angebieselt worden!" Langsam scheint sie aber Verdacht zu schöpfen, dass hier etwas nicht stimmt: "Maren hat Rotze im Haar und ich hab Urin auf meinem Oberschenkel..."

Vanessa Hinz (re.) kurz vor der "Übung" auf dem Trimmdich-Pfad.

Aber im Verlauf des rund elfminütigen Beitrages müssen nicht nur Dahlmeier und Preuß dran glauben. Auch die anderen Teammitglieder müssen entweder Brennessel-Saft trinken, der nach Kuhscheiße schmeckt, oder wie die Schlierseerin Vanessa Hinz Fitnessübungen auf einem "manipulierten" Trimm-dich-Pfad absolvieren. Das Ganze endet für Hinz in einem präparierten Wasserloch - Schadenfreude der Kolleginnen inklusive. 

Die Biathletinnen scheinen es Jeanette Biedermann aber nicht krumm genommen zu haben, denn in Einblendungen sieht man immer wieder, wie hinterher alle herzlich über die Vorfälle lachen konnten...

Quelle: rosenheim24.de

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