Brandstiftung

14-Jähriger soll mehrere Brände bei Marseille gelegt haben

Die Polizei hat in Südfrankreich einen 14-jährigen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen, der in der Region Marseille mehrere Feuer mit gravierenden Folgen gelegt haben soll.

Marseille - Das bestätigten Sicherheitskreise am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft eröffnete laut ergänzenden Angaben der Nachrichtenagentur AFP ein Ermittlungsverfahren wegen „Zerstörung durch Feuer“.

In der Gegend der südfranzösischen Hafenstadt hatte es während des heißen und extrem trockenen Sommers häufiger gebrannt. Besonders schlimme Folgen hatte ein Feuer Ende August, das etwa 2,4 Quadratkilometer Wald vernichtete. Es kam zu einem Chaos im Zugverkehr - etwa 2300 Reisende mussten in den Bahnhöfen von Marseille, Nizza und Toulon in Zügen übernachten.

Der Schüler habe mehrere Taten gestanden, hieß es aus den Sicherheitskreisen. Lauf AFP soll er auch für den Brand verantwortlich sein, der zu der Bahnblockade führte. Der Verdächtige sei bereits am Dienstag von Ordnungshütern in Aubagne bei Marseille auf frischer Tat ertappt worden.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

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