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20 weitere Tiere vermisst

15 Schafsrisse im Karwendeltal nahe Grenze zu Bayern - Land Tirol vermutet Braunbären

Braunbär
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15 Schafe wurden in Tirol getötet - war es ein Braunbär? (Symbolbild)

Ein Jäger entdeckte im Karwendel in Tirol die Kadaver von 15 Schafen. Das Land Tirol vermutet, dass ein Braunbär die Tiere getötet hat.

Tirol - Im Karwendeltal, unweit der bayerischen Grenze, entdeckte ein Jäger am Donnerstag (26. Mai) die Kadaver von insgesamt 15 Schafen. Er alarmierte umgehend die betroffenen Schafbauern. Eines der Tiere soll nach Informationen des ORF noch gelebt haben und erhielt einen Gnadenschuss.

Braunbär tötet 15 Schafe

Die Jäger und die Schafbauern vermuten, dass ein Braunbär die Tiere getötet hat. Ein Braunbär streift seit mehreren Tagen oder Wochen durch die Gegend. Das Tier wurde von mehreren Wildkameras aufgenommen. Zudem wurden in unmittelbarer Nähe zu den Kadavern Spuren entdeckt, die eindeutig von einem Bären stammen.

20 Schafe werden noch vermisst

Die Schafbauern hatten erst kurz zuvor über 80 Tiere auf die Alm gebracht, 20 Tiere werden aktuell noch vermisst. Die Schafe sind möglicherweise in Flucht und Panik irgendwo abgestürzt; das vermuten jedenfalls die Almbauern.

Angriff trotz Elektrozaun

Die Schafsherde war eigentlich durch einen Elektrozaun geschützt, eine Beschädigung ist nach Aussagen der Schafhirten nirgendwo zu entdecken. Für die Schafe gab es aber keine Möglichkeit zur Flucht, deswegen konnte der Bär wohl so viele Tiere töten.

Experten untersuchen den Fall

Das Land Tirol hat eine Expertenkommission mit der Sache betraut, die die Gefahr für Mensch und Tier bewerten soll. Im Karwendeltal werden jedes Jahr viele Kühe und Schafe aufgetrieben. Außerdem ist das Karwendeltal ein beliebter Ausflugsort.

Sollte die Expertenkommission zu dem Schluss kommen, dass der Bär eine größere Gefahr darstellt, kann er auch zum Abschuss freigegeben werden.

Wolf im Chiemgau Anfang 2022

Im Chiemgau sorgte Anfang des Jahres ein Wolf für Aufsehen. Das Tier riss mehrere Nutztiere und wurde nach einer hitzigen Debatte zum Abschuss freigegeben. Letztendlich wurde der Chiemgauer „Problemwolf“ tot in Tschechien aufgefunden (Plus-Artikel). Er wurde von einem Auto überfahren.

bcs

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